Archiv

Die Strompreiserhöhungen zum Jahresbeginn seien in vielen Fällen überzogen gewesen, so die Verbraucherzentrale NRW.

Verteuerung im Visier

(6. April 2013) Die Strompreiserhöhungen zum Jahresbeginn seien in vielen Fällen überzogen gewesen, so die Verbraucherzentrale NRW. Mindestens die Hälfte der Grundversorger in NRW habe die Diskussion über die Energiewende und die steigende EEG-Umlage instrumentalisiert, um unangemessen hohe Aufschläge zu fordern.

Die sinkenden Beschaffungspreise für Strom hätten so gut wie keine Rolle gespielt. Nur die Hälfte der Grundversorger habe es geschafft, die Höhe ihrer Preisaufschläge stichhaltig zu begründen, hieß es aus Düsseldorf. Zudem seien die meisten Kundenanschreiben nicht transparent genug, manchmal fehle schon der Name des Stromtarifs. Und jeder dritte Grundversorger weise nicht auf das Sonderkündigungsrecht bei einer Preiserhöhung hin.

letzte Änderung: 17.04.2024