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Fördergelder für Solarwärmeanlagen Hauseigentümer, die sich für eine Solarwärmeanlageentscheiden, können in diesem Jahr verschiedene Finanzspritzenin Anspruch nehmen. Neben Fördermitteln des Bundes bieteneinzelne Länder sowie einige Kommunen, Energieversorg

Fördergelder für Solarwärmeanlagen

(11. Februar 2004) - Hauseigentümer, die sich für eine Solarwärmeanlage entscheiden, können in diesem Jahr verschiedene Finanzspritzen in Anspruch nehmen. Neben Fördermitteln des Bundes bieten einzelne Länder sowie einige Kommunen, Energieversorger und Solarhersteller Unterstützung an. Die Initiative Solarwärme Plus rät, sich vor dem Kauf einer Anlage gründlich über die Fördermöglichkeiten zu informieren.

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Wer in eine Solarwärmeanlage investiert, sollte sich vorab gründlich über Fördermittel informieren. Bild: Initiative Solarwärme Plus

Die Erstinstallation aller Kollektortypen bezuschusst das Bundesamt für Wirtschaft (Bafa) mit 110 Euro pro angefangenen Quadratmeter. Für Hauseigentümer ist das Programm am interessantesten. Wer seine bestehende Solarwärmeanlage erweitern möchte, kann ebenfalls mit 60 Euro pro Quadratmeter neuer Kollektorfläche rechnen. Ab Juni müssen die geförderten Kollektoren allerdings den Qualitätsstandards des Umweltzeichens Blauer Engel entsprechen. Die Mehrzahl der Kollektoren erfüllt bereits diese Anforderung. Dies weisen die Hersteller gegenüber dem Bafa nach. Überdies ist es auch möglich, die Investition in Solartechnik mit Darlehen zu finanzieren: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet dafür zinsverbilligte Kredite an, zum Beispiel im Rahmen des CO2-Minderungsprogramms.

Einzelne Bundesländer unterstützen den Bau von Solarwärmeanlagen. Die Programme fördern entweder mit Zuschüssen oder in den meisten Fällen mit zinsgünstigen Krediten. Unter bestimmten Auflagen stehen beispielsweise in Niedersachsen Vermietern zinslose Darlehen über zehn Jahre zur Verfügung. Die Voraussetzung dafür ist, dass beispielsweise die alte Heizung durch einen Gas-Brennwertkessel mit Solarwärmeanlage ersetzt wird. Auf regionaler Ebene gibt es vereinzelt Unterstützung von den Kommunen und Energieversorgungsunternehmen. Einige Solarhersteller bieten auch Anreize für eine Investition in umweltschonende Solartechnik an.

In jedem Fall lohnt sich vor der Anschaffung einer Solarwärmeanlage eine gründliche Fördermittel-Recherche bei den genannten Stellen. Die Vorlage eines Angebots vom Heizungsfachbetrieb wird bei vielen Förderprogrammen vorausgesetzt. Förderadressen und Planungshilfen gibt es bei der Initiative Solarwärme Plus im Internet auf der Homepage www.solarwaerme-plus.info oder telefonisch unter der Nummer 0 18 02/00 08 70 (6 Cent pro Gespräch).

letzte Änderung: 27.04.2017