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Überschätzen Verbraucher Anschaffungskosten? Ist Solarwärme günstiger als man denkt?

Überschätzen Verbraucher  Anschaffungskosten?

Ist Solarwärme günstiger als man denkt?

(12. Juli 2004) - Die meisten Verbraucher halten nach einer Meldung der Initiative Solarwärme Solarwärmeanlagen für deutlich teurer, als sie tatsächlich sind. Demnach glauben 45 Prozent der Verbraucher, dass eine komplette Anlage mit Montage 10.000 Euro und mehr kostet. 17 Prozent vermuten, dass der Preis zwischen 5.000 und 10.000 Euro liegt. Nur sieben Prozent schätzen den Preis einer Solaranlage realistisch auf bis zu 5.000 Euro ein. 31 Prozent wissen keine Antwort. Die Nutzung von Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung ist preiswerter, als man denkt.

Die Anschaffungskosten für eine Solarwärmeanlage, die bis zu 60 Prozent der Energie für die Warmwasserbereitung in einem Vier-Personenhaushalt liefert, lägen, so die Initiative, bei durchschnittlich 4.000 bis 5.000 Euro. Darin sind etwa sechs Quadratmeter Kollektorfläche, der Warmwasserspeicher, die Regelungstechnik und Installationsmaterialien sowie die Montagekosten enthalten.

Wer einen Förderzuschuss aus dem bundesweiten Marktanreizprogramm beantragt, kann die Investitionskosten um 110 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche senken - in diesem Fall also um 660 Euro.

Grafik Solarwärme ist preisgünstiger als man denkt

Dazu äußert sich das Energieberatungszentrum Main-Taunus-Kreis:

Liebe Energiesparfreunde,
hier ím Main-Taunus-Kreis westlich von Frankfurt am Main ist Solartechnik doch so teuer, wie man denkt.
Die Standardanlage für ein Einfamilienhaus mit 4,5 bis 5 Quadratmetern kostet installiert meist 7.500 Euro.
Die Meldung ist eine werbewirksame Meldung der Solarwirtschaft und entspricht nicht der Praxis. Es sei denn, man wohnt im Niedriglohngebiet.
 
Einen schönen Tag wünscht Ihnen
Alfred Strüder
 
c/o Energieberatungszentrum Main-Taunus e.V.
Hauptstraße 38
65795 Hattersheim
Tel.: 06190/ 34 50
Fax.: 06190/ 40 19
www.ebz-mtk.de

letzte Änderung: 27.04.2017