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Mehr Krebserkrankungen in Kernkraftnähe
(13. Januar 2008) Kleinkinder in der Nähe von Kernkraftwerken haben eine höheres Risiko, an Krebs, insbesondere an Leukämie, zu erkranken. Das ergab eine epidemiologische Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), die statistisch Krebserkrankungen von Kindern unter fünf Jahren einem Entfernungskriterium zuordnete.Sie bestätigt, was frühere, methodisch schwächere Untersuchungen bereits andeuteten. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Strahlenschutzkommission mit einer Bewertung der Ergebnisse, des Studienkonzepts, der erhobenen Daten sowie der Frage eines möglichen Ursachenzusammenhangs beauftragt.
Nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand könne der beobachtete Anstieg der Erkrankungen nicht durch die Strahlenbelastung aus einem KKW erklärt werden, so Gabriel vorab. Aus den Ergebnissen könne kein Ursachenzusammenhang abgeleitet werden. Das meint auch das Deutsche Atomforum, die Organisation der deutschen KKW-Betreiber.



