Handgeld für RWE-Chef?
(26. Februar 2004) - Der Vorstandsvorsitzende der Essener RWE AG, Harry Roels, soll verschiedenen Presseberichten zufolge 1 Mio. € Handgeld für seinen Wechsel an die Spitze des Konzerns erhalten haben. Der Aufsichtsrat werde sich in seiner kommenden Sitzung mit dem Thema beschäftigen, heißt es weiter. Das Unternehmen lehnt eine Stellungnahme zum Thema ab.
Der Niederländer Roels (55) ist seit Februar 2003 RWE-Vorstandsvorsitzender. Zuvor war er Mitglied der Geschäftsführung des niederländisch-britischen Ölkonzerns Shell. Handgelder sind z. B. in der Fußball-Bundesliga ein häufiges und probates Mittel, um einem begehrten Spieler die Entscheidung für den Vereinswechsel zu erleichtern.

RWE-Vorstandsvorsitzender Harry Roels