Genug Energierohstoffe?
(27. Dezember 2013) Deutschland ist auch im Zeichen der Energiewende für viele Jahre auf fossile Energierohstoffe angewiesen sein, so die "Energiestudie 2013" der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die im Internet verfügbar ist. Sie analysiert die Reserven bzw. wirtschaftlich gewinnbaren Vorkommen.
Erdöl wird weiterhin weltweit der wichtigste Energielieferant bleiben mit einem Anteil von 33 Prozent am weltweiten Primärenergieverbrauch. Die durch Effizienzsteigerungen in den Industrieländern zurückgehenden Verbräuche können den Mehrverbrauch der Schwellenländer nicht kompensieren. Die in den kommenden Jahrzehnten steigende Nachfrage kann nicht mehr gedeckt werden. Die Entwicklung der Ölpreise ist nicht vorhersehbar. Ein dauerhaft niedriges Niveau wird aller Voraussicht nach nicht wieder erreicht werden.
Die Studie Energy-Watch-Group zur Rohstoffverfügbarkeit von März 2013 erwartet, dass bis 20130 die weltweite Erölförderung gegenüber 2012 um 40 Prozent zurückgehen wird.
In Europa hat die Erdgasförderung ihr Maximum bereits seit einigen Jahren überschritten. Damit wächst die Abhängigkeit von Gasimporten.
Heizöl und Tanken war 2013 billiger
(20. Dezember 2013) Der Benzinpreis (E10) lag im Jahresdurchschnitt 5,5 Cent niedriger als 2012, der Dieselpreis 6,5 Cent niedriger. Der Heizölpreis fiel ebenfalls, Heizölkunden sparten mit jeder Tankfüllung (3000 Liter) gegenüber 2012 durchschnittlich rund 150 Euro, so der Mineralölwirtschaftsverband (MWV).
Die wichtigsten Fakten des Jahres im Überblick:
Rohöl: Das Barrel (159 Liter, Nordsee-Sorte Brent) kostete 2013 durchschnittlich 108,50 Dollar. Das sind 3,40 Dollar oder drei Prozent weniger als 2012. Im Euro-Raum war der Preisrückgang mit sechs Prozent oder 3,3 Eurocent je Liter Rohöl sogar doppelt so hoch, weil der Euro gegenüber dem Dollar an Wert gewonnen hat. Ein Grund für den globalen Ölpreisrückgang ist der gut versorgte Ölmarkt.
Benzin und Diesel: Autofahrer zahlten im Jahresverlauf 2013 an deutschen Tankstellen durchschnittlich 1,56 Euro je Liter Super E10. Der Durchschnitt 2012 betrug 1,615 Euro. Damit liegt Benzin in diesem Jahr 5,5 Cent unter dem Vorjahres-Durchschnittspreis. Der Tankstellenpreis für Diesel lag 2013 durchschnittlich bei 1,428 Euro gegenüber 1,493 Euro im Vorjahr und damit 6,5 Cent unter dem Vorjahr.
Heizöl: Auch für Heizölkunden war 2013 ein besseres Jahr, der Liter Heizöl kostete bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern mit durchschnittlich 83 Cent rund 5 Cent weniger als im Jahr zuvor. Eine durchschnittliche Tankfüllung ist damit um 150 Euro günstiger als 2012. Egal, wann Kunden in diesem Jahr Heizöl geordert haben: Der Kauf kostete sie weniger als zu jedem Vergleichszeitpunkt zwölf Monate zuvor.
Verband hofft auf stabile Heizölpreise im Winter
(13. Dezember 2013) Gute Aussichten für Heizölkunden: Zum Jahresende bewegt sich nach Einschätzung des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte (VEH) der Heizölpreis stabil und deutlich unter Vorjahresniveau. Aktuell zahlen Verbraucher im Bundesdurchschnitt rund 85 Cent pro Liter (bei Abnahme von 3000 Litern). „Für Verbraucher bietet sich somit eine gute Gelegenheit, sich rechtzeitig vor Wintereinbruch zu bevorraten“, empfiehlt Ullrich Grube, Vorsitzender des VEH. Es gebe keine Gründe für einen deutlichen kurzfristigen Preisanstieg. Allerdings hängt die Entwicklung der Heizölpreise von einer Vielzahl wirtschaftlicher und politischer Faktoren ab, so dass verlässliche langfristige Prognosen nicht mit Gewissheit möglich sind.
Insgesamt war 2013 bei der Heizölpreisentwicklung ein Seitwärtstrend zu beobachten. „Bis auf wenige Tage lag der Preis in diesem Jahr unter dem Niveau des Vorjahres“, so VEH-Geschäftsführer Dr. Jörg Lenk. Verbraucher hatten 2013 durch den kalten Frühling mit einer vergleichsweise langen Heizperiode und somit hohen Energiekosten zu kämpfen. Auch die Entwicklung der Energiepreise im Allgemeinen spielte hier eine Rolle. Dr. Jörg Lenk dazu: „Wie aktuelle Zahlen zeigen, gehen die Energiepreise für Haushalte – unabhängig, ob Strom, Fernwärme, Gas oder Heizöl – mit mehr oder minder großen Ausschlägen überwiegend „nach oben“. Der Heizölpreis machte in seiner Entwicklung 2013 hier, bis auf wenige Tage, eine Ausnahme.“
Hälfte der Deutschen rechnet mit höheren Heizkosten
(10. Dezember 2013) Mehr als die Hälfte der Deutschen glaubt, dass die Heizkosten im nächsten Jahr um bis zu zehn Prozent steigen. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS Emnid im Auftrag des Flüssiggasversorgers Primagas. Skeptisch in die Zukunft blicken vor allem die Nutzer von Heizöl: Rund ein Drittel rechnet mit Erhöhungen von mehr als zehn Prozent, zwölf Prozent erwarten sogar Zuwächse von über 20 Prozent.
Die Umfrage zielte auch darauf ab, wie die Deutschen auf höhere Kosten reagieren würden. 46 Prozent der Befragten können sich beispielsweise vorstellen, den Energieträger zu wechseln oder mit dem Hauseigentümer über einen Wechsel zu sprechen. Weniger heizen ist für immerhin 42 Prozent eine Überlegung wert.
Förderabkommen mit Chrysaor CNS Limited
RWE Dea stemmt sich mit Minderheitsbeteiligung gegen Ende des Nordseeöls
(5. Dezember 2013) RWE Dea, neben Wintershall der letzte deutsche Öl- und Gasförderern stemmt sich mit einer erneuten Minderheitsbeteiligung gegen die schrumpfenden Fördermengen aus dem Nordseegebiet. Aktuell geht das Hamburger Unternehmen ein Förderabkommen mit Chrysaor CNS Limited in zwei Lizenzgebieten vor den Shetland-Inseln ein und hält dabei 25 Prozent. Das Abkommen gilt vorbehaltlich der Zustimmung des britischen Energieministeriums rückwirkend ab Januar 2013.
Pressemitteilung vom Bund der Energieverbraucher e.V.
Heizöl bald kaufen
(2. Oktober 2013) Verbraucher mit Ölheizung sollten ihren Tank bald füllen. Das rät der Bund der Energieverbraucher e.V. heute in Unkel. Die Heizölpreise sinken seit vier Wochen ständig und liegen um rund zehn Cent je Liter unter dem Preis des Vorjahres. Aufgrund der Globaldaten muss mit einem deutlichen Anstieg gerechnet werden. Deshalb sollten Verbraucher die derzeit sehr günstigen Preise nutzen, um den Tank zu füllen.
Die Vielzahl von Bestellungen sorgten bereits jetzt zu verlängerten Lieferzeiten bei den Händlern. Dennoch rät der Bund der Energieverbraucher e.V. zu einem Preisvergleich auch im Internet .
Heizölpreis stabil bis leicht rückläufig
(2. Oktober 2013) Die Shutout genannte Haushaltkrise in den USA ist auch an den Ölbörsen bestimmendes Thema. Seit gestern zeigen sich die dortigen Preise leicht rückläufig. Gleichzeitig zeichnet sich im Nahen Osten insbesondere beim Krisenherd Iran eine Entspannung ab. Der Euro gibt ebenso moderat nach.
Deswegen werden die Heizölpreise gegenüber gestern gleichbleibend bis leicht nachlassend um 84,90 Euro erwartet (gerechnet für 100 Liter einer 3.000-Liter-Partie HEL). Diese Entwicklung könnte anhalten. Damit könnten sich die Heizölpreise weiter hin zum Jahrestief von 82 Euro entwickeln, das letztmalig Mitte April erreicht wurde.
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