Archiv: Meldungen im 4. Quartal aus 2014
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Die Energiekosten für Deutschlands Verbraucher sind im November massiv gesunken.
Billiges Öl sorgt für Vier-Jahres-Tief bei Energiekosten
(16. Dezember 2014) Die Energiekosten für Deutschlands Verbraucher sind im November massiv gesunken. Gegenüber Oktober verbilligten sich die durchschnittlichen Preise für Energie um 1,1 Prozent, so der aktuelle Energiepreis-Monitor der European Climate Foundation. Demnach mussten die deutschen Konsumenten so wenig für Energie zahlen wie zuletzt im Dezember 2011. Hauptgrund dafür sei der Rückgang des Ölpreises und einhergehend mit diesem die geringeren Kosten für Heizöl und Kraftstoffe. Seitdem setzt sich die Entwicklung weiter fort. Aktuell kostet die für Europa relevante Ölsorte Brent rund 60 Dollar je Fass und Heizöl im Bundesdurchschnitt deutlich unter 60 Euro-Cent je Liter.
Der Ölpreis-Verfall kommt dem Bericht nach nur zum Teil bei Deutschlands Verbrauchern an, da auch der Euro-Wechselkurs im Vergleich zum Dollar gefallen ist und Öl-Importe in Dollar abgerechnet werden.
Verbraucher freuen sich über immer niedrigere Öl-, Gas- und Kraftstoffpreise. Auch die Politik lehnt sich entspannt zurück
Ölpreis im Sinkflug – wie lange noch?
Verbraucher freuen sich über immer niedrigere Öl-, Gas- und Kraftstoffpreise. Auch die Politik lehnt sich entspannt zurück – so schlimm wird es zukünftig ja nicht werden mit der Rohstoffverknappung, wie man jetzt sieht. Doch der Schein trügt.
(15. Dezember 2014) Doch der schöne Schein trügt! Denn die günstigen Ölpreise gehen auf Sonderfaktoren zurück, die nicht von Dauer sind.
Weltweites Wirtschaftswachstum schwach
Das weltweite Wirtschaftswachstum lahmt: Das BIP-Wachstum betrug weltweit 2010 5,6 Prozent, 2011 4,3 Prozent, 2012 3,8 Prozent und 2013 schließlich nur noch 3,5 Prozent. Auch das bisherige Turbowachstum von China verflüchtig sich zusehends. In Folge dieser Entwicklung ist die globale Nachfrage nach Öl rapide gesunken.
Irak und Libyen
Die Liefermengen aus den beiden vom Krieg zerstörten Ländern Irak und Libyen wächst schneller als erwartet. Davon sind selbst Experten überrascht.
Unkonventionelles Öl in den USA
Zudem entspannt die besonders umweltschädliche Exploration von Schieferöl in den USA – auch bekannt als „shale oil“ und „light tight oil“ – die Lage auf den Weltölmärkten und lässt die Preise sinken. Diese Vorkommen werden nach Expertenmeinung aber schon ab 2015 sinkende Fördermengen verzeichnen. Schieferöl sind Gesteine, die bis 20 Prozent Kohlenwasserstoffe enthalten, die sich bei Temperaturen über 500 °C verflüssigen lassen. Light tight oil ist schwerflüssiges Öl, dass in Gesteinen eingeschlossen ist und durch Aufsprengen mit einer Mischung aus Wasser, Sand und Chemikalien, mittels Fracking, erschlossen werden kann.
Mit einem Internetrechner kann man einfach ausrechnen, wie teuer Öl und Gas künftig sein werden. Einfach die Verbrauchsmenge, den Preis und die erwartete jährliche Preissteigerung eingeben, fertig berechnet ist der Rechnungsbetrag in 20 Jahren.
Hintergrundpapier zu unkonventionellen -Öl- und Gasfunden: Schindler - Verlängerung des fossilen Zeitalters? und Der Tight Oil Boom in den USA – ein genauerer Blick!
Ölkonzerne in Bedrängnis
Die Fördermengen der weltweit größten Ölkonzerne BP, Shell und Exxon sinken seit 1997 hingegen ständig. Andererseits sind die jährlichen Investitionen in diesem Zeitraum von 25 auf 100 Milliarden USD angestiegen. Wegen der weltweit schwachen Ölpreise sinken die Gewinne dieser Firmen. Steigende Dividendenzahlungen wurden durch steigende Schulden ausgeglichen. Das bringt die Firmen in Liquiditätsprobleme. Die Aktionäre zwingen die Ölriesen derzeit zu einer Verminderung ihrer Investitionen.
Der Kampf unter den Öllieferanten
Die großen Lieferanten unterbieten sich derweil gegenseitig, weil jeder dringend das Geld aus dem Ölverkauf braucht. Was durch den Preisrutsch am Erlös fehlt, versucht jeder der Player durch Ausweitung seiner Liefermenge wettzumachen, indem er die Marktpreise unterbietet und sie damit noch weiter nach unten zieht. Denn wenn in der jetzigen Situation einer der Player seine Fördermengen mindern würde, übernähmen andere Marktteilnehmer dessen Anteile. Die OPEC weitet daher ihre Liefermengen immer weiter aus.
Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass die sinkenden Fördermengen bei konventionellem Öl durch unkonventionelles Öl in den USA und eine weltweit schwache Nachfrage bei gleichzeitig unter Verkaufszwang stehenden Produzenten überkompensiert werden.
Die falschen Prognosen
Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für alle Arten von Energieeinsparung hängen jedoch sehr stark davon ab, mit welchen Ölpreisen man für die Zukunft rechnet. Dramatische Ölpreissteigerungen lassen ganz andere Maßnahmen wirtschaftlich erscheinen, als konstante oder gar rückläufige Ölpreise. Im Jahr 2005 prognostizierten die Institute EWI und Prognos für 2010 einen Heizölpreis von 39 Cent je Liter und für 2020 einen Heizölpreis von 45 Cent. Heute liegt dieser Preis bei 65 Cent je Liter. Diese Institute rechnen derzeit für 2030 mit einem Ölpreis von 133 USD je Barrel Rohöl. Soll und kann man das glauben? Auch die Internationale Energieagentur IEA lag in der Vergangenheit mit ihren Prognosen völlig falsch. Noch 2004 wurde für 2013 ein Ölpreis von 22 Dollar prognostiziert. Der tatsächliche Preis lag dann fünfmal höher.
Fazit
Das weltweit billige Öl macht die Ölverbraucher heute zu Gewinnern. Ein Rückgang des Ölpreises um zehn Dollar je Barrel transferiert 0,5 Prozent des Weltsozialprodukts von den Produzenten zu den Verbrauchern, so eine gängige Faustformel. Die Ölpreissenkung wirkt wie ein weltweites Konjunkturprogramm, das in Europa wegen des schwachen Euros allerdings nur geschmälert wirkt. Man sollte im Blick behalten, dass der unvermeidlich kommende Ölpreisanstieg im selben Maße als Konjunkturbremse wirken wird.
Bei aller Freude über geringere Preise darf eines nicht vergessen werden: Die Heizölpreise haben sich seit dem Jahr 2002 verdoppelt. Aus den seit zwei Jahren sinkenden Ölpreisen darf keinesfalls geschlossen werden, dass wir in den kommenden Jahren genug und günstig fossile Energien zur Verfügung haben. Das Gegenteil ist der Fall! Wir müssen uns auf künftige Verknappungen und neue Preissprünge nach oben einrichten. Als Erstes wird der fossil angetriebene Verkehrsbereich betroffen sein. Der Raumwiderstand wird steigen, die Welt wird wieder viel größer werden.
Wir müssen die Verschnaufpause nutzen, die uns die Ölpreispause bietet, um entschieden die Abhängigkeit von fossilen Energien wie Öl und Gas zu reduzieren. Leider passiert genau das nicht. Weder die Politik noch die Bevölkerung haben bisher erkannt, dass auf die Ruhe ein Sturm folgen könnte.
Berichtet das Statistische Bundesamt.
Günstigeres Heizöl und Flüssiggas halten Inflationsrate niedrig
(12. Dezember 2014) Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im November 2014 um 0,6 % höher als im November 2013, berichtet das Statistische Bundesamt. Damit hat sich die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – weiter abgeschwächt. In den vier Monaten zuvor hatte sie bei + 0,8 % gelegen. Eine niedrigere Teuerungsrate als im November 2014 wurde zuletzt im Februar 2010 mit + 0,5 % ermittelt. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2014 blieben die Verbraucherpreise im November 2014 unverändert. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt somit seine vorläufigen Ergebnisse vom 27. November 2014.
Erneut dämpften die Teuerungsraten für Mineralölprodukte die Gesamtteuerung. Im November 2014 lagen die Preise für Mineralölprodukte um 5,8 % niedriger als im Vorjahresmonat (davon leichtes Heizöl − 9,8 %; Flüssiggas – 15,1 %; Kraftstoffe: − 4,5 %). Energie insgesamt verbilligte sich gegenüber November 2013 um 2,5 %. Dem allgemeinen Trend fallender Energiepreise standen im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin steigende Strompreise (+ 1,9 %) gegenüber. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie hätte die Inflationsrate im November 2014 bei + 1,0 % gelegen.
Rückläufig gegenüber dem Vormonat Oktober entwickelten sich die Energiepreise (− 1,1 %). Wie schon im Oktober 2014 gaben hier im November 2014 erneut die Preise für Kraftstoffe − 2,8 %, darunter Superbenzin: − 3,3 %; Dieselkraftstoff: − 1,6 %) und leichtes Heizöl (− 1,6 %) nach.
Mittelfristig erwarten die Analysten keinen weiteren Rückgang der Ölpreise.
GoldmanSachs sieht Tiefpunkt bei Ölpreis erreicht
(8. Dezember 2014) Der Ölpreis hat nach Einschätzung der US-Investmentbank Goldman Sachs seinen Tiefpunkt erreicht und wird sich mittelfristig wieder nach oben bewegen, so ein Bericht des Focus. Mittelfristig erwarten die Analysten keinen weiteren Rückgang der Ölpreise.
Damit dürfte sich auch der Heizölpreis in Deutschland stabilisieren, der gegenüber dem Vorjahreszeitraum bislang gut 24 Prozent verloren hat. Zusammen mit der Heizperiode dürften damit die Preise kurzfristig wieder ansteigen. Saudi-Arabien, weltgrößter Ölförderer, hält hingegen einen Rohölpreis von 60 US-Dollar möglich. Die Investmentbank Morgan Stanley hält hingegen einen Preis von 43 Dollar für möglich. Derzeit liegt er bei rund 70 Dollar.
Heizölpreis heute auf Jahrestief
(5. Dezember 2014) Der Heizölpreis hat heute nach Berechnungen der Vergleichsportale esyoil (63,13 Euro je 100 Liter bei einer Gesamtliefermenge von 3.000 Litern) und fastenergy (66 Euro) seinen Jahrestiefstand erreicht. Damit ist Heizöl rund 22 % günstiger als vor einem Jahr.
Dem gingen erneute Verluste beim Rohölpreis voraus. Diese wiederum wurden ausgelöst durch eine erneute Preissenkung des weltgrößten Ölförderers Saudi-Arabien. Das nahöstliche Königreich hält inzwischen selbst eine Ölpreisgrenze von 60 US-Dollar je Fass für möglich. Derzeit liegt der Preis bei rund 70 Dollar.
Für Heizölkunden in Deutschland bedeutet dies, dass die Preise auch weiterhin günstig bleiben, vorausgesetzt, der Euro baut aufgrund der schwachen Konjunktur gegenüber dem US-Dollar nicht weiter ab.
Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE)
Austausch alter Öl- und Gasheizungen wird ab 2015 steuerlich gefördert
(4. Dezember 2014) Im gestern veröffentlichten Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) ist ab 2015 auch die steuerliche Förderung beim Tausch alter Öl- und Gasheizungen vorgesehen.
Das Modell sieht vor, binnen 10 Jahren 10 bis 25 Prozent der Gesamtinvestitionssumme inklusive Handwerkerkosten abschreiben zu können. Über die Höhe muss sich der Bund noch mit den Bundesländern einigen. Gelten wird die Regelung jedoch schon rückwirkend zum 1. Januar 2015. Gefördert werden dabei jeder Heizungstausch unabhängig vom Brennstoff, aber auch energetische Sanierungen. Das Programm soll vorerst fünf Jahre laufen und pro Jahr einen Umfang von 1 Mrd. Euro haben.
Heute OPEC-Gipfel: Fällt der Ölpreis weiter?
(27. November 2014) Heute tagt die OPEC an ihrem Stammsitz in Wien. Das Kartell wird beraten, ob der anhaltende Preisverfall (allein seit gestern gab die Rohlölsorte Brent mit mehr als 2 US-Dollar je Barrel deutlich nach) mittels Produktionsdrosselung gestoppt werden kann. Dafür plädieren Iran sowie Venezuela. Nichtmitglied Russland trägt sich mit ähnlichen Überlegungen.
Der Hauptförderer Saudi-Arabien, der mit rund 10 Millionen Barrel täglich etwa ein Drittel der gesamten OPEC-Produktion bestreitet, setzt jedoch weiterhin auf das derzeitige Förderniveau. Sollte es zu keiner Einigung kommen, werden die einzelnen Mitglieder versuchen, ihre Fördermengen beizubehalten, um Marktanteile zu verteidigen. Das wiederum führt aufgrund der weltweit schwächeren Nachfrage zu weiterem Preisverfall. Analysten halten schon einen Preis von 50 Dollar je Barrel für möglich. Das wiederum würde dauerhaft zu niedrigeren Heizölpreisen führen. In deren Folge würden auch die Gaspreise nachgeben, da diese in den Verträgen mit den Vorlieferanten in aller Regel eine Bindungsklausel an den Rohölpreis enthalten.
Heizöl nach vier Jahren wieder günstiger als Erdgas
(21. November 2014) Der Durchschnittspreis für Heizöl in Deutschland ist in dieser Woche erstmals seit exakt vier Jahren auf unter 70 Cent je Liter gefallen. Das berichtet das Portal heizoel24.de.
Kunden, die heute Heizöl bestellten, tankten so günstig, wie es seit November 2010 nicht mehr möglich war. Preisermäßigungen am Weltmarkt erreichten die Verbraucher ohne Verzögerung und auch regionale Preisunterschiede gebe es derzeit kaum. Durch den jüngsten Preisverfall ist Heizöl in Deutschland fast überall wieder günstiger als Erdgas.
Haushalte verbrauchen wieder mehr Energie - Drastischer Rückgang bei Heizöl
(16. November 2014) Der Verbrauch von Haushaltsenergie ist 2013 – bereinigt um Temperaturschwankungen – gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes erhöhte sich der Verbrauch damit nach stetigen Rückgängen seit 2005 erstmals wieder signifikant. Der Anstieg war in allen Anwendungsbereichen zu beobachten. Am stärksten erhöhte sich der Verbrauch an Heizenergie (+ 4,6 %).
Der Verbrauch von Erdgas stieg gegenüber dem Vorjahr um 8,6 % kräftig an. Erdgas ist – trotz der zunehmenden Bedeutung der erneuerbaren Energien – der mit Abstand wichtigste Energieträger. Im Jahr 2013 betrug sein Anteil an der gesamten Haushaltsenergie 41,7 %. Der Einsatz von erneuerbaren Energien (Brennholz, Solarthermie, Wärmepumpen) im Bereich der Wärmegewinnung ist seit 2005 um 49,2 % gestiegen. Ihr Anteil erhöhte sich damit von 7,7 % (2005) auf 11,7 % (2013). Dagegen sank der Verbrauch von Mineralöl, insbesondere von leichtem Heizöl zwischen 2005 und 2013 um fast 30 %. Sein Anteil verringerte sich von 25,1 % (2005) auf 18,1 % (2013). Der Stromverbrauch stagniert seit 2005 nahezu und hatte zuletzt einen Anteil von 20,3 % an der gesamten Haushaltsenergie.
Die meiste Energie wird in den Haushalten fürs Heizen verbraucht: 2013 wurden 70,2 % der gesamten Haushaltsenergie dafür eingesetzt. Der Energieverbrauch für Raumwärme war bis zum Vorjahr seit 2005 stetig gesunken, erhöhte sich 2013 allerdings wieder (+ 4,6 % zum Vorjahr). Der Verbrauch lag trotz des Anstiegs in diesem Anwendungsbereich immer noch um 6,1 % unter dem Niveau von 2005. Dieser Rückgang bei Heizenergie gegenüber 2005 ergab sich trotz einer gestiegenen Zahl von Haushalten und eines Zuwachs an Wohnfläche (+ 5,2 %). Diese Faktoren wurden jedoch durch einen reduzierten Energieverbrauch je Quadratmeter Wohnfläche (– 10,6 %) mehr als ausgeglichen.
In allen anderen Anwendungsbereichen ist der Energieverbrauch der privaten Haushalte dagegen im Vergleich zu 2005 angestiegen. So war der Energieverbrauch beim „Kochen, Trocknen, Bügeln, Waschen“ um 5,5 % sowie bei elektrischen Haushalts- und Kommunikationsgeräten um 5,2 % höher. Grund hierfür ist die steigende Zahl an Geräten, deren erhöhte Funktionalität und erhöhte Nutzung.
Bereits seit über einem Jahr dämpfen die Teuerungsraten für Mineralölprodukte die Gesamtteuerung.
Heizöl im Oktober um 10,8 % günstiger
(13. November 2014) Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Oktober 2014 um 0,8 % höher als im Oktober 2013. Damit blieb die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – im vierten Monat nacheinander auf dem derzeitigen Jahrestief (seit Juli 2014: jeweils + 0,8 %). Eine niedrigere Teuerungsrate wurde zuletzt im Februar 2010 mit + 0,5 % ermittelt. Im Vergleich zum Vormonat September 2014 sanken die Verbraucherpreise im Oktober 2014 um 0,3 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt somit seine vorläufigen Ergebnisse vom 30. Oktober 2014.
Bereits seit über einem Jahr dämpfen die Teuerungsraten für Mineralölprodukte die Gesamtteuerung. Erneut lagen die Preise für Mineralölprodukte im Oktober 2014 niedriger als im Vorjahresmonat, diesmal um 5,3 %. Günstiger waren sowohl leichtes Heizöl (− 10,8 %) als auch Kraftstoffe (− 3,5 %). Ohne Berücksichtigung der Preise für Mineralölprodukte hätte die Inflationsrate im Oktober 2014 bei + 1,1 % gelegen. Energie insgesamt verbilligte sich gegenüber Oktober 2013 um 2,3 %. Erdgas wurde minimal um 0,3 % günstiger. Dem allgemeinen Trend fallender Energiepreise standen im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin steigende Strompreise (+ 1,8 %) gegenüber.
Im Vergleich zum Vormonat September 2014 gingen die Verbraucherpreise insgesamt leicht zurück (− 0,3 %). Im Oktober 2014 verbilligte sich Energie insgesamt um 1,5 %, insbesondere sanken hier die Preise für Mineralölprodukte (− 3,1 %, davon Kraftstoffe: − 2,4 %; leichtes Heizöl: − 5,8 %).
Deutsche kaufen rund ein Fünftel weniger Heizöl
(11. November 2014) Aufgrund der milden Temperaturen kaufen die Deutschen trotz den tiefsten Preisen seit vier Jahren weniger Heizöl.
Eine aktuelle Schätzung der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) geht davon aus, dass bis September 2014 rund 20 Prozent weniger Heizöl in Deutschland abgesetzt wurde, und zwar rund 12 Millionen Tonnen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 14,9 Millionen Tonnen. Die AGEB begründet den Rückgang mit milden Temperaturen und hohen Bestände bei den Verbrauchern.
Ähnliches gilt für den Erdgasverbrauch, das in Deutschland vorrangig zu Heizzwecken verwendet wird. Hier errechneten die Statistiker einen Rückgang von 18 Prozent, und zwar von 18,4 Prozent.
Steuerliche Förderung für die, die ihr Heim energieeffizient umbauen.
Dena will Steuervergünstigungen beim Tausch alter Öl- und Gaskessel
(10. November 2014) Die von Finanzminister Schäuble in Aussicht gestellten Milliarden. Investitionen für die Jahre 2016 bis 2018 wecken einige Begehrlichkeiten. So will die Deutsche Energie Agentur (dena) die Sanierung im Heizungskeller voranbringen. Deswegen fordert dena-Chef Stephan Kohler, so das Handelsblatt, die Chance zu nutzen und eine steuerliche Förderung für diejenigen Sanierer in Aussicht zu stellen, die ihr Heim energieeffizient umbauen.
Die steuerliche Abschreibung der energetischen Gebäudesanierung, zu der auch der Austausch von alten Öl- und Gaskesseln gegen neue Brennwertgeräte zählen, stelle „ein gutes Konjunkturprogramm“ dar und sei zugleich ein „effizientes Instrument zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung“, so Kohler. Allerdings hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks im Frühjahr eine steuerliche Förderung der Heizungssanierung ausgeschlossen. Im letzten Jahr war ein ähnliches Vorhaben bereits im Bundesrat gescheitert.
Nach einer aktuellen Analyse des Branchendienstes Commerzbank Commodity Research
Heizöl kann dauerhaft günstig bleiben
(8. November 2014) Nach einer aktuellen Analyse des Branchendienstes Commerzbank Commodity Research könnten die Rohölpreise dauerhaft günstig bleiben. Die Analysten senkten ihre eigene Prognose für den durchschnittlichen Jahrespreis für die Rohölsorte Brent von ursprünglich 104 US-Dollar je Fass auf 85 Dollar ab.
Als Grund sehen die Analysten um Eugen Weinberg vor allem das durch Saudi-Arabien forcierte Überangebot am Ölmarkt das auf eine schwächere Konjunktur in Europa, aber inzwischen auch auf China trifft.
In der Analyse heißt es dazu: „Weil die Wirtschaft im Euroraum stagniert und in den Schwellenländern deutlich langsamer wächst, hat die Internationale Energieagentur (IEA) ihre Prognose für das Nachfragewachstum für dieses Jahr auf 0,65 Mio. Barrel pro Tag gesenkt. Das ist der geringste Zuwachs seit der Wirtschaftskrise 2009. Zum anderen ist die weltweite Ölproduktion in den letzten Monaten trotz vielerlei Risiken kräftig gestiegen. Dazu hat die Rückkehr Libyens beigetragen und vor allem die massiv steigende (Schiefer-) Ölproduktion in den USA.
Laut US-Energiebehörde EIA soll die US-Rohölproduktion in diesem und im nächsten Jahr jeweils um etwa 1 Mio. Barrel pro Tag steigen. Dies allein reicht aus, um den erwarteten Anstieg der globalen Ölnachfrage mehr als auszugleichen. Im Jahr 2015 soll die US-Rohölproduktion mit durchschnittlich 9,5 Mio. Barrel pro Tag das höchste Niveau seit 1970 erreichen. Der Produktionsanstieg seit dem Jahr 2010 um 4 Mio. Barrel pro Tag entspräche dem Auftauchen eines neuen Ölproduzenten in der Größe von Irak und Katar zusammengenommen.
Trotz der besseren Nachfrageaussichten für das nächste Jahr sieht die IEA deshalb den täglichen Bedarf an OPEC-Öl 2015 auf nur noch 29,3 Mio. Barrel sinken, was deutlich unter dem jetzigen Produktionsniveau der OPEC von täglich knapp 31 Mio. Barrel liegt. Weil die Ölnachfrage wenig preiselastisch ist, reagiert der Ölpreis selbst auf geringe Produktionsüberschüsse häufig mit Verlusten. Ohne eine deutliche Kürzung der OPEC-Fördermenge droht dem Ölmarkt im nächsten Jahr ein beträchtliches Überangebot.“
Für Verbraucher heißt das: Auch im kommenden Jahr ist mit einem deutlich günstigeren Rohölpreis zu rechnen. Dieser wiederum wird auch den Preis für Heizöl hierzulande prägen.
Energieverbrauch im Westen höher
(27. Oktober 2014) Haushalte in Westdeutschland haben im vergangenen Jahr mehr Energie verbraucht als ostdeutsche. Laut der aktuellen Energiekennwerte-Studie der Techem GmbH gab es deutliche regionale Unterschiede bei Warmwasser-Verbrauch und Heizen, obwohl die Witterung in der gesamten Bundesrepublik vergleichsweise kühl gewesen sei.
Den Techem-Experten zufolge, lassen die Ergebnisse Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten, die Dämmung sowie den Zustand der Heizungsanlagen zu. Demnach ergab die Studie einen deutlich höheren Modernisierungsgrad der Heizkessel in den neuen Bundesländern mit Ausnahme Berlins. Außerdem sei vielerorts die Anzahl an Sanierungsmaßnahmen der Gebäudehüllen höher. Damit hätten sowohl alte als auch neue Gebäude im Osten der Republik einen niedrigen Energieverbrauch. In Westdeutschland sind vor allem die Altbauten nach wie vor Energiefresser.
Die Analyse basiert auf Daten, die im Rahmen der Verbrauchsabrechnungen von rund 1,5 Millionen Wohnungen in 125.000 Mehrfamilienhäusern bundesweit erhoben und für die Energiekennwert-Studie anonymisiert ausgewertet wurden.
Heizölpreis gilt bis zur Lieferung
(22. Oktober 2014) Für Heizölkunden bleibt die Gelegenheit zum Volltanken bis auf weiteres günstig. Wie das Handelsblatt am Mittwochmorgen berichtet, haben sich die Ölpreise kaum verändert. Demnach kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 86,30 US-Dollar. Das waren acht Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um einen Cent auf 82,50 Dollar.
Experten sprechen von den günstigsten Heizölpreisen seit fast vier Jahren. Deshalb und mit Beginn der Heizperiode müssen Kunden mit längeren Wartezeiten rechnen. Verbraucher, die im Internet bestellen, warten bis zu sechs Wochen auf Öl. Experten raten daher zu einer guten Planung. Auch bei schwankenden Kursen können sich Verbraucher auf den Preis vom Bestelltag verlassen – der gilt für Kunden und Händler verbindlich bis zur Lieferung.
Sinkende Energiepreise halten Inflation niedrig
(16. Oktober 2014) Verbraucher in Deutschland können sich weiter über stabile Preise freuen: Die jährliche Teuerungsrate verharrte im September wie schon in den Vormonaten bei 0,8 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Nur im Februar 2010 war die Inflationsrate mit 0,5 Prozent noch niedriger.
Die Teuerung wird vor allem von sinkenden Energiepreisen (-2,2 Prozent) gedämpft: Leichtes Heizöl verbilligte sich im Jahresvergleich um 7,9 Prozent, Kraftstoffe um 4,1 Prozent. Auch die Preise für feste Brennstoffe sowie Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme lagen mit einem Minus von 2 und 1,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Strom verteuerte sich dagegen im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent.
Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Energiepreise geringfügig. Kraftstoffe legten 0,4 Prozent zu, darunter Superbenzin mit einem Plus von 0,5 Prozent.
Milder Winter entlastet Mieter bei Heizkosten
(14. Oktober 2014) Millionen Mieter können einer Prognose zufolge für dieses Jahr mit Rückzahlungen bei den Heizkosten rechnen. Je nach Wohnungsgröße und Heizungsart seien Erstattungen von mehr als 200 Euro möglich, berichtete die „Bild“-Zeitung. Das Blatt beruft sich auf eine Prognose des Deutschen Mieterbundes und der Beratungsgesellschaft co2online. Hauptgründe seien das milde Wetter im Winter und Frühjahr sowie die gesunkenen Heizölpreise.
Mieter, die ihre Wohnungen mit Öl beheizen, können den Experten zufolge auf die höchsten Erstattungen hoffen: Bei einer 30-Quadratmeter-Wohnung werde es durchschnittlich 72 Euro zurückgeben, 239 Euro bei einer 100-Quadratmeter-Wohnung. Etwas geringer fallen die Rückzahlungen bei Gas und Fernwärme aus. Bei Gas werde die durchschnittlich erstattete Summe für das Jahr 2014 zwischen 42 und 140 Euro liegen, bei Fernwärme zwischen 51 und 171 Euro.
Heizung mit Öl 20 Prozent teurer als Erdgas
(13. Oktober 2014) Verbraucher, die mit Öl heizen, haben die höchsten Kosten. Das geht aus den Ergebnissen des aktuellen Bundesweiten Heizspiegels hervor, der heute in Berlin veröffentlicht wurde. Demnach zahlten Haushalte mit Öl-Heizung durchschnittlich 1085 Euro für das Jahr 2013 – knapp 20 Prozent mehr als Haushalte, die auf Erdgas setzten. Dafür waren im Vergleich nur etwa 910 Euro fällig. Die Kosten für eine fernwärmebeheizte Wohnung betrugen knapp 1055 Euro. Im Durchschnitt mussten Mieter einer 70-Quadratmeter-Wohnung 1000 Euro für Heizkosten aufbringen.
„2013 ist es insgesamt etwas kühler gewesen als 2012, so dass ein geringer Anstieg des Heizenergieverbrauchs festzustellen war. Im Gegenzug ist der Heizölpreis um durchschnittlich sechs Prozent gesunken, die Erdgaspreise stiegen um 1,3 Prozent, die Fernwärmepreise um 2,8 Prozent“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. Die Beratungsgesellschaft veröffentlicht den Bundesweiten Heizspiegel jährlich und wird dabei vom Deutschen Mieterbund (DMB) unterstützt. Für das Jahr 2013 sieht DMB-Bundesdirektor Lukas Siebenkotten eine Entlastung für die knapp 30 Prozent der Haushalte, die mit Heizöl heizen: „Erstmals seit langer Zeit können einzelne Haushalte bei der Heizkostenabrechnung 2013 sogar mit einer Rückzahlung im zweistelligen Bereich rechnen.“ Für die aktuelle Auflage des Heizspiegels wertete co2online rund 65.000 Gebäudedaten aus ganz Deutschland aus. Der Bundesweite Heizspiegel 2014 ist als kostenloses PDF-Dokument auf www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de zu finden.
Heizölpreise erreichen heute 3-Jahres-Tief
(7. Oktober 2014) Nach Berechnungen der Portale esyoil und heizoel24 erreichten die Kosten für Heizöl heute ein 3-Jahres-Tief. Bei esyoil wurde der Preis für Heizöl heute bundeseinheitlich mit 76,17 Euro für 100 Liter einer 3.000 Liter Gesamtmenge angegeben, bei heizoel24 waren es 76,45 Euro. Zuletzt war Heizöl am 26. Juni 2011 so günstig.
Ob die Entwicklung anhält, lässt sich kaum vorhersagen. Nach den aktuellen Börsendaten sind zumindest für morgen stabile Preise zu erwarten, da der Euro sich etwas stabiler zeigt und somit die leichten Gewinne beim Rohölpreis ausgleicht. Generell ist jedoch wieder mit einem Preisanstieg zu rechnen, wie wir in unserer Analyse gestern berichteten.
Experten: Ölpreis wird wieder steigen
(6. Oktober 2014) Nach deutlichen Verlusten in den vergangenen Wochen hat sich der Ölpreis am Montagmorgen um 0,4 Prozent verteuert. Wie das Handelsblatt berichtet, stieg der Preis für Europas wichtigste Rohölsorte Brent auf 92,72 Dollar je Barrel. Zuvor war der Kurs eingebrochen und fiel auf ein Zwei-Jahres-Tief.
Für den Abwärtstrend machen Experten eine Kombination aus rückläufiger Nachfrage und steigendem Angebot verantwortlich. „Wir senken daraufhin unsere Preisprognose für Brentöl, gehen aber weiterhin davon aus, dass sich Brentöl mittelfristig wieder verteuert“, erklärt Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg. Ausschlaggebend dafür sei, dass die Organisation erdölfördernder Länder (OPEC) ihr Angebot im kommenden Jahr voraussichtlich aufgrund des niedrigen Bedarfs anpassen wird. Die Nachfrage an OPEC-Öl sinkt, da die US-Rohölproduktion zuletzt rasant anstieg.
Dem gegenüber stehen fast 31 Millionen Barrel Öl, die das OPEC-Kartell zuletzt pro Tag produzierte. Libyen konnte seine Produktion nach der Wiedereröffnung besetzter Ölhafen und -felder um das Fünffache gegenüber April dieses Jahres steigern. Die anhaltenden Kämpfe im Irak zwischen Kurden und der Terrormiliz IS haben das Ölangebot bislang nicht beeinträchtigt. Und auch der größte OPEC-Produzent – Saudi-Arabien – senkt sein Öl-Angebot nicht, wohl aber die Preise für seine beste Ölsorte.
Für das vierte Quartal 2014 prognostizieren die Commerzbank-Experten deshalb ein Preisniveau von 99 Dollar je Barrel. Den durchschnittlichen Preis für das kommende Jahr schätzen sie auf 105 Dollar ein. „Auf Dauer dürften die OPEC-Länder im Hinblick auf ihre Staatsfinanzen einen Preis unter der wichtigen Marke von 100 USD je Barrel kaum hinnehmen.“
Aufgrund der Währungsverluste – der Euro verlor gegenüber der Ölwährung US-Dollar an Wert – können Verbraucher nicht mit niedrigeren Heizölpreisen rechnen.
Wann ist eine Energieberatung notwendig?
(1. Oktober 2014) Die Deutsche Energie-Agentur (dena) will Hauseigentümer künftig mit einer neuen Checkliste zur Energieberatung unterstützen. Dafür haben die Experten für Energieeffizienz vier Fragen zusammengestellt (siehe unten): Können Eigenheimbesitzer eine der Frage mit „Ja“ beantworten, sollten sie einen Energieberater ins Haus holen. Denn „eine fachlich fundierte Energieberatung, die den Systemgedanken aufgreift, ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zum Effizienzhaus“, sagt Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler.
Ist es im Haus im Winter zu kalt?
Wenn ja, dann ist das ein Zeichen für undichte Fenster oder eine schlechte Wärmedämmung.
Gibt es Probleme mit Schimmel im Bad oder in Zimmerecken?
Auch hier kann die Ursache eine mangelhafte Dämmung sein. In einigen Fällen verbessert sich der Schimmelbefall bereits durch regelmäßiges Lüften.
Schwitzt man im Heizungskeller oder rauschen Heizkörper?
Ist es im Heizungskeller zu warm, arbeitet die Heizungsanlage ineffizient. Dadurch geht Wärme verloren. Rauschende Heizkörper deuten auf eine schlecht eingestellte Heizungsanlage hin.
Ist der Heizungsverbrauch trotz eines effizienten Heizverhaltens hoch?
Wenn Stoßlüften und das Abdichten undichter Fenster nicht zu einem niedrigeren Verbrauch führen, sollten sich Eigenheimbesitzer von einem Experten über energetische Sanierungsmaßnahmen informieren lassen.
Hauseigentümer, die auf der Suche nach einem Energieberater sind, finden eine Expertenliste, die von der Dena gepflegt wird unter www.energie-effizienz-experten.de . Der Staat fördert Vor-Ort-Beratungen mit einem Zuschuss von bis zu 400 Euro.
Auch mit nur kleinen Maßnahmen, wie etwa einem Heizungscheck können Verbraucher Geld sparen. „Egal ob es um Einzelmaßnahmen oder eine Komplettsanierung geht: Jedes Haus ist ein System, in dem alle Teile optimal aufeinander abgestimmt sein sollten“, erklärt Kohler.
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