Archiv: Meldungen im 4. Quartal aus 2015
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November: Heizöl im Großhandel um über 13 % günstiger
(16. Dezember 2015) Die Großhandelspreise für Mineralölerzeugnisse wie Heizöl sowie andere feste Brennstoffe fielen im November um 13,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Das berichtet das Statistische Bundesamt.
Foto: MWV
Die Preise für Endverbraucher fielen im gleichen Zeitraum nach Angaben des Portals tecson.de sogar um über 28 %. Verglichen mit dem Vormonat Oktober stiegen die Preise im Großhandel jedoch leicht, und zwar um 1 % an. Bei den Endkudnenpreisen gab es hier hingegen keine Veränderung.
Brennstoffkosten: Heizöl nur im Mittelfeld
(14. Dezember 2015) Aktuell freuen sich Heizöl-Kunden über Dauertiefpreise. Doch bei einem Vergleich der reinen Brennstoffkosten liegt das Mineralölprodukt nur im Mittelfeld. Das berichtet das Portal brennstoffhandel.de.
Für den Vergleich der wichtigsten Brennstoffe und Energieträger im Wärmemarkt nimmt das Portal für November 2015 folgende aktuelle Bewertung, bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern Heizöl (entspricht einem Energiegehalt/Wärmeinhalt von 30.240 kWh - bei Erdgas entspricht dies einem Energiegehalt von 33.540 kWh), vor:
- Der günstigste Brennstoff waren Holzpellets, die für den vorgegebenen Wärmeinhalt 1.555 Euro kosteten.
- Der teuerste Brennstoff im vergleichbaren Zeitraum war der Energieträger Erdgas - hier betrug der Preis 1.917 Euro.
- Heizöl liegt bei 1.707 Euro.
- Auch Braunkohlenbriketts (1.682 Euro) und Flüssiggas (1.693 Euro) waren günstiger.
Gegenüber dem Vormonat Oktober entwickelten sich die Brennstoffkosten wie folgt:
- Braunkohlenbriketts: +-0 %
- Holzpellets: + 0,8 %,
- Erdgas: -2,1 %,
- Heizöl: -0,7 %,
- Flüssiggas: +1,0 %.
Günstige Mineralölpreise dämpfen Inflation
(11. Dezember 2015) Günstige Mineralölpreise sorgten dafür, dass die Inflationsrate im November in Deutschland nur bei 0,4 % lag. Das berichtet das Statistische Bundesamt.
Foto: Urbansky / EnWiPo
Im Vergleich zum November 2014 gingen die Preise für leichtes Heizöl (−23,0%) und Flüssiggas (−18,0%) am stärksten zurück. Günstiger waren auch alle anderen Energieprodukte, zum Beispiel Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (−8,7%), Erdgas (–1,7%) und Strom (–1,2%). Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die Inflationsrate im November 2015 bei +1,3% gelegen.
Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2015 jedoch erhöhte sich der Preis für leichtes Heizöl (+0,3%). Günstiger wurden dagegen vor allem Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (−0,8%).
Oktober: Öl-Importe um über 36 % günstiger
(7. Dezember 2015) Deutschland benötigte im Oktober mit 7,5 Millionen Tonnen Rohöl rund 4,1 % weniger Importe als im Vorjahresmonat. Das berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die 5 wichtigsten von insgesamt 33 Lieferländern waren im bishrigen Jahr 2015 die Russische Föderation (26,7 Millionen Tonnen), Norwegen (10,9 Millionen Tonnen), Großbritannien (8,4 Millionen Tonnen), Nigeria (5,4 Millionen Tonnen) und Kasachstan (5,0 Millionen Tonnen).
Russland bleibt im Oktober wie schon in den Vormonaten größter Öl-Importeur nach Deutschland. Foto: Rosneft
Gleichzeitig gingen die Preise um 36,2 % zurück. Das wiederum korrespondiert mit dem Rückgang bei den Heizöl-Preisen. Diese fielen nach Berechnungen des Fachmagazins Brennstoffspiegel von Oktober 2014 auf Oktober 2015 von 6,69 Eurocent je kWh um 31 % auf 5,11 Eurocent je kWh (gerechnet für eine Abnahmemenge von 3.000 Litern, bundesweiter Durchschnitt).
Heizölpreis auf 6-Jahres-Tief
(2. Dezember 2015) Heute erreichten die Heizölpreise ein 6-Jahres-Tief. Nach Angaben des Portals tecson.de kostete Heizöl heute bundesweit durchschnittlich 52,1 Eurocent je Liter (bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern). So günstig war Heizöl zuletzt im Krisenjahr 2008, nachdem die Ölpreise in folge der Finanzkrise ins Bodenlose fielen. Lässt man dieses Ausnahme Jahr beiseite, ist Heizöl in etwa so günstig wie im Jahr 2005.
Heizöl-Preisvergleich von 2005, 2008 und 2015. Grafik: Tecson
Dabei könnten die Preise noch weiter fallen. Das Angebot ist nach wie vor üppig, wie t-online berichtet. Und die Rohölpreise lassen sich nicht von kriegerischen Konflikten im ölreichen Nahost beeinflussen – früher immer ein Indiz für bevorstehende Preissteigerungen. Der Finanzexperte Dirk Müller sieht deswegen sogar noch einen weiteren Verfall. Deswegen könnte sich ein weiteres Abwarten lohnen - angesichts der milden Witterung und der relativ warmen Aussichten bis Jahresende ein überschaubares Risiko.
Heizölabsatz sinkt 2015 bisher um 3 %
(27. November 2015) Niedrige Preise hin, hohe Füllstände her – der Heizölabsatz in Deutschland geht weiter zurück. In diesem Jahr wurden nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis September 11,92 Millionen Tonnen verkauft. Das sind 3,1 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Eine Rolle spielt dabei auch das etwas wärmere Wetter.
Foto: Urbansky / EnWiPo
Im gleichen Zeitraum fiel der Grenzübergangspreis von Rohöl um 36,1% auf 374,94 Euro pro Tonne. Das entspricht in etwa dem Rückgang bei den Verbraucherpreisen für Heizöl. Die gingen nach Angaben des Fachmagazins Brennstoffspiegel für Septempber 2015, bezogen zum Vorjahresmonat, auf 5,27 Eurozent je kWh um 41,1 % zurück.
Fast 90 % schätzen Effizienz falsch ein
Alte Öl- und Gasheizungen: Zwei Drittel wollen nicht sanieren
(25. November 2015) 36 % aller hiesigen Öl- und Gasheizungen sind nach Schätzungen des Branchenverbandes BDEW älter als 20 Jahre und entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Denn die Deutschen sind wahre Sanierungsmuffel. Woran das liegen könnte, beleuchtet eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Fast zwei Drittel der Befragten (63 %) gaben dabei an, dass sie ihre Heizung in den nächsten fünf Jahren nicht modernisieren wollen, obwohl sie mindestens 15 Jahre oder älter ist.
Check einer Ölheizung inklusive Tank – so kommt man Energieschleudern auf die Spur. Foto: ZVSHK
Die große Mehrheit dieser Nichtmodernisierer (89 %) hält ihre Heizungsanlage noch funktionstüchtig oder effizient genug und auf dem Stand der Technik. Eine Fehleinschätzung, die die Umwelt belaste und durch einen zu hohen Energieverbrauch bares Geld koste, so der Verband.
Fast jeder Dritte der Befragten (29 %) sagt allerdings „ja“ zur Heizungsmodernisierung. Überraschend ist, dass 73 Prozent mit der Heizungsmodernisierung die Umwelt schonen wollen.
Tipps für korrekte Heizöllieferung
(24. November 2015) Die Kälte hat Deutschland aktuell und für die nächsten Tage im Griff. Wer jetzt noch einen leeren Heizöltank hat, sollte ans Füllen denken. Denn sonst kann die Wohnung schnell kalt werden. Doch auch bei einer übereilten Bestellung sollte man auf korrekte Lieferung achten.
Händler mit diesem Zeichen werden regelmäßig auf ihre korrekten Lieferabläufe überprüft. Foto: Gütezeichen Energiehandel
Der Verein Gütezeichen Energiehandel gibt dafür folgende Tipps:
- Vor Beginn des Befüllvorgangs von der Nullstellung an der Zähleranlage überzeugen. Während der Tankbefüllung zeigt eine Sichtkontrolle des Schauglases, ob die Ölabgabe blasenfrei, also ohne mitgelieferte Luft erfolgt.
- Zählerstand mit den Angaben auf dem Lieferschein verglichen. Dort muss auch die vorgeschriebene Umrechnung des abgegebenen Volumens auf die Basistemperatur von 15 Grad Celsius vermerkt sein.
- Bei der Auswahl des Brennstoffhändlers auf das RAL- Gütezeichen Energiehandel zu achten. Heizöl-Lieferanten, die dieses Zeichen führen dürfen, werden wiederkehrend und unangemeldet von unabhängigen Gutachtern kontrolliert. Dabei kommt stets die gesamte Produkt- und Dienstleistungsqualität des Unternehmens auf den Prüfstand – von der Lagertechnik und dem Fuhrpark über die Eichung der Zähler bis zur Preistransparenz und dem Schulungsstand der Mitarbeiter.
Heizöl: Erzeugerpreise sinken um über 28 %
(23. November 2015) Die Erzeugerpreise, ein wichtiger Indikator für die Entwicklung der künftigen Verbraucherpreise, sanken für Heizöl im Oktober diesen Jahres um 28,3 %. Flüssiggas als Brennstoff gab sogar um 41,3 % nach. Das berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis). Der Preis für die Weiterverteilung an Erdgaskunden ging nur um 1,3 % zurück.
Gegenüber dem Vormonat September sank Heizöl in der Produktion um 2,3 %, Flüssiggas stieg hingegen um 14 % an. Erdgas blieb für die Weiterverteilung an Haushalte mit einem Minus von 0,1 % nahezu stabil. Diese Entwicklungen sprechen dafür, dass die Energiepreise der vorgenannten Produkte für Endverbraucher zumindest stabil bleiben, bei Heizöl sogar weiter leicht sinken könnten.
Auch Preise für Endverbraucher gingen im Oktober deutlicher zurück
Heizöl im Großhandel um 17,8 % günstiger
(18. November 2015) Mineralölprodukte wie Heizöl sowie feste Brennstoffe waren im Oktober um 17,8 % günstiger als im Vorjahresmonat. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Zum Vergleich: Nach Angaben des Fachmagazins Brennstoffspiegel fielen die Endverbraucherpreise für Heizöl im gleichen Zeitraum um 31 % auf 5,11 Eurocent je kWh (bezogen auf einen Einkaufspreis von 3.000 Litern inkl. MwSt). Schon im Vormonat war zu beobachten, dass die Einzelhandelspreise stärker zurückgingen als die im Großhandel (wir berichteten).
Foto: MWV
Gegenüber September 2015 fielen die Großhandelspreise für Mineralölprodukte um 2 %. In diesem Zeitraum gaben die Endverbraucherpreise sogar um 3,1 % nach.
Oktober: Günstiges Mineralöl dämpft weiterhin Inflation
(17. November 2015) Die niedrige Inflationsrate von 0,3 % im Oktober beruht auf den weiterhin deutlich preiswerteren Mineralölprodukten.
Foto: Total GmbH
So sanken nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Preise für Heizöl und Flüssiggas gegenüber dem Vorjahresmonat um 25 %. Erdgas hingegen wurde nur um 1,9 % günstiger, Strom um 1,1 %. Gegenüber dem Vormonat August verbilligte sich Heizöl um 1,4 %. Erdgas blieb absolut konstant, während sich Strom um kaum spürbare 0,1 % verbilligte.
Heizöl online bestellen: Welches Portal ist das beste
(16. November 2015) In der aktuellen Ausgabe von „Finanztest“ hat die Stiftung Warentest mehrere Heizölportale untersucht. Dabei ging es um die Frage „Bei wem kaufen die Kunden am günstigsten ein?“ Dabei wurde an zwei Tagen bei acht Anbietern zeitgleich die Preise für Standard-Heizöl abgefragt mit jeweils fünf unterschiedlichen Bestellmengen.
Grafik: Heizöl24
Dabei ermittelten die Tester zwei Arten von Portalen:
- Große Heizöllieferanten wie Total, Avia oder dad für den Heizölhändler Mobene arbeitende Portal Comoil, die über ihre Internetseite Öl verkaufen.
- Vermittler oder Vergleichs-Webseiten, die Verträge zu günstigen Anbietern vermitteln, wie esyoil.com und heizoel24.de. Die Vergleichs-Portale verkaufen kein Heizöl, sondern vermitteln gegen Provision Aufträge zwischen Lieferanten und Kunden. So arbeiten Esyoil, Enxa, Heizoel24 und Oelbestellung. Fastenergy vermittelt ebenfalls Aufträge, hat aber pro Region nur einen Händler unter Vertrag und bietet keinen Preisvergleich.
Abgefragt wurden die Preise in Bielefeld, Celle, Hof, Schwerin und Worms. Dabei betrug zum Beispiel bei einem Kauf von 2.500 Litern im bayrischen Hof der Unterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten Angebot 326 Euro.
Ergebnis: Einen eindeutigen Preissieger gibt es nicht. Esyoil und Heizoel24 hingegen hatten meist die günstigsten Preise, Avia und Total hingegen waren immer etwas teurer und lagen zwischen 17 und 87 Euro über den jeweils regional günstigsten Angeboten bei einer Bestelllmenge von 2.500 Litern.
Geprüft wurden auch Sammelbestellungen. Dabei ergab sich, dass diese sich nur lohnten, wenn alle Besteller eine etwa gleichgroße Menge nehmen würden. Bei sehr großen und sehr kleinen Mengen würde der Besteller mit der großen Mege draufzahlen.
Die Warentester geben für den Kauf übers Portal folgenden Tipp: „Holen Sie bei mehreren Anbietern Preise ein. Vergleichen Sie immer die Endpreise und nicht die häufig grafisch hervorgehoben dargestellten Preise pro Hundert Liter.“ Mitunter fehlten bestimmte Zuschläge wie Gefahrgutaufschlag oder Lieferpauschale. Auch auf Lieferzeiten sollte man achten. Gerade besonders günstige Anbieter gäben bis zu 25 Werktagen an.
Experte rät jetzt zum Heizölkauf
(12. November 2015) Heizölkunden sollten jetzt kaufen. Das rät der Energieterminhändler und Rohölexperte. Otto Wiesmann auf dem Portal esyoil.com. Wiesmann sieht bereits im August 2015 einen Tiefpunkt ei der amerikanischen Rohölsorte WTI erreicht. Seitdem wurde das Öl wieder teurer.
Foto: VEH
Zudem rechnet er mit einer weiteren Verteuerung. Dies liegt an an der einbrechenden US-Ölproduktion und die Anzahl der dortigen aktiven Ölbohranlagen. Bei denen sei der Wendepunkt schon erreicht, die Anzahl der US-Ölbohranlagen gingen von Oktober 2014 bis Oktober 2015 um über 60 % zurück. Dies habe zur Folge, dass weiterhin die US-Rohölproduktion in den nächsten Monaten auf ca. 8,5 Millionen Barrel pro Tag zurückgehe und somit weltweit die Rohölpreise stiegen.
„Den deutschen Heizölverbrauchern rate ich sofort, sofort Heizöl in ausreichenden Mengen zu kaufen. Sie sollten auf keinen Fall auf fallende Heizölpreise spekulieren“, so Wiesmann. Er sehe beim ersten starken Kälteeinbruch in Deutschland eine große Bestellwelle, die den Heizölpreis zusätzlich nach oben treibe.
September: Rohölimporte um knapp 43 % günstiger
(9. November 2015) Im September wurden 7,6 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland importiert. Das waren 1,4 % mehr als ein Jahr zuvor (7,5 Millionen Tonnen). Das berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl fiel dabei um 42,7 % auf 320,25 Euro. Das entspricht in etwa dem Rückgang des Preises beim Heizöl. Das sank nach Berechnungen des Fachmagazins Brennstoffspiegel im gleichen Zeitraum um 41,2 % auf 5,27 Eurocent je kWh. Gegenüber August (330,22 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 3 % gefallen.
Russland bleibt weiterhin größter Importeur von Rohöl nach Deutschland. Foto: Rosneft
Die 5 wichtigsten von insgesamt 33 Lieferländern waren im bisherigen Jahr 2015 die Russische Föderation (23,8 Millionen Tonnen), Norwegen (10,0 Millionen Tonnen), Großbritannien (7,7 Millionen Tonnen), Nigeria (5,0 Millionen Tonnen) und Kasachstan (4,5 Millionen Tonnen).
Erzeugerpreise: Heizöl im September um 32 % günstiger
(4. November 2015) Die Erzeugerpreise für Heizöl, einem wichtigen Indikator für die künftige Preisentwicklung, sanken im September um 31,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Das berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis).
Gegenüber dem Vormonat August wurde Heizöl um 2,8 % günstiger. Damit dürfte es in Deutschland kurzfristig keine starken Steigerungen beim Heizölpreis geben. Flüssiggas wurde sogar um 47,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat und 14,8 % gegenüber August 2015 günstiger. Auch Erdgas gab in der Weiterverteilung etwas nach, und zwar um 1,2 % gegenüber September 2014. Verglichen mit August blieb Deutschlands beliebtester Brennstoff im Wärmemarkt allerdings nahezu konstant (-0,1 %).
Hohe Füllstände drücken Heizölabsatz
(2. November 2015) Der Heizölabsatz ist von Januar bis August diesen Jahres um 3,7 % auf 10,29 Millionen Tonnen, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, zurückgegangen. Das berichtet dads Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Grund für den Minderabsatz trotz günstiger Preise sind die Füllstände in den privaten Heizöltanks in Deutschland recht hoch, da die Preise bereits seit Juni 2014 deutlich nachgegeben haben. Experten gehen von 75 % aus. Das drückt den Absatz hierzulande.
Foto: Urbansky / EnWiPo
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Export von Mineralölprodukten um 8,6% von 13,9 auf 15,1 Millionen Tonnen gestiegen, der Import hingegen um 0,3% von 24,4 auf 24,3 Millionen Tonnen zurückgegangen. Zudem ist der Grenzübergangspreis von Rohöl um 35,3% von 590,14 Euro auf 381,75 Euro pro Tonne gesunken. Das entspricht in etwa auch dem Rückgang der deutschen Heizölpreise.
Erdgasheizer können sich kaum über Nachlässe freuen
Nur Heizölkunden profitieren von deutlich günstigeren Importen
(29. Oktober 2015) Die Preise für Energieimporte fielen im September 2015 um 31,9% niedriger als im Vorjahresmonat aus. Das berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis). Im Vorjahresvergleich sanken insbesondere die Importpreise für Erdöl (-42,8%) und Mineralölerzeugnisse (-35,6%). Aber auch Erdgas war gegenüber dem Vorjahr erheblich günstiger (-10,1%).
Diese Rückgänge kamen recht unterschiedlich beim Verbraucher an. Nach Angaben des Magazins Brennstoffspiegel gab Heizöl im genannten Zeitraum von 7,44 Eurocent je kWh auf 5,27 Eurocent je kWh nach. Das entspricht einem Rückgang um 41%. Erdgas hingegen fiel nur leicht, und zwar von 6,69 Eurocent je kWh auf 6,60 Eurocent je kWh, was einem Rückgang von 1,3% gleichkommt.
Im Vergleich zu August 2015 verbilligten sich die Energieimporte um 2,4%. Im Vormonatsvergleich fielen insbesondere die Preise für importiertes Erdöl (-2,4%) und Mineralölerzeugnisse (-2,1%).
Studie: Nicht nur einmal um Jahr über Heizkosten informieren
(27. Oktober 2015) Normalerweise kommt der Schock nur einmal im Jahr – die Heizkostenabrechnung. Egal ob Öl, Gas oder Fernwärme – bilanziert wird, wenn ein komplettes Kalenderjahr rum ist. Dabei plädiert eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Ecofys für den Energiedienstleister ista Deutschland dafür, die Kunden auch unterjährig über die bereits angefallenen Heizmengen und -kosten zu informieren.
Foto: Urbansky / EnWiPo
Zwischen 2017 und 2020 bestünde demnach ein wirtschaftliches Einsparpotenzial von 77 Petajoule (PJ). Der wirtschaftliche Anteil liege bei einer unterstellten Einsparung durch die unterjährige Verbrauchsinformation von 5 %. Die monatlichen Kosten für die Dienstleistung betrügen etwa zwei Euro pro Wohneinheit. Zudem zeigt ein aktueller Feldtest der dena (Deutsche Energieagentur) bereits, dass Verbraucher die zusätzlich zu ihrer Heizkostenabrechnung unterjährige Verbraucherinformationen erhalten, ihr Verhalten kurzfristig und nachhaltig verändern und dadurch signifikant Energie einsparen.
September: Heizöl im Großhandel deutlich billiger
(16. Oktober 2015) Die Großhandelspreise für Mineralölprodukte wie Heizöl geben im September um 17,7 % nach. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Gegenüber dem Vormonat August sanken die Preise ebenfalls, und zwar um 3,1 %. Diese Rückgänge kamen auch bei den Verbrauchern an.
Foto: VEH
Nach den Erhebungen des Portals Tecson sanken die Heizölpreise von September 2014 zu September 2015 sogar um um 28,7 %. Verglichen mit dem August 2015 blieben sie jedoch, bei einigen starken Ausschlägen, im Durchschnitt jedoch stabil.
Günstige Mineralölpreise sorgen für Null Inflation
(14. Oktober 2015) Die weiterhin günstigen Mineralölpreise sorgten vor allem dafür, dass sich die Preise im September gegenüber dem Vorjahresmonat überhaupt nicht änderten und die Inflationsrate bei 0 % lag. Leichtes Heizöl und Flüssiggas gaben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um rund 28 % nach.
Foto: Total GmbH
Auch die Preise für alle anderen Energieprodukte lagen unter dem Vorjahresniveau. Fernwärme ging um 7,4 %, zurück, Erdgas um 1,8 %. Gegenüber dem Vormonat August gaben die Energiepreise jedoch nur leicht nach. Fernwärme sank um 1 %, leichtes Heizöl um 0,3 %, Erdgas um 0,2 %.
Ölheizer sparen 2014 am meisten
(9. Oktober 2015) Wegen des wärmeren Klimas sind die Heizkosten 2014 im Durchschnitt um fast 10 % gesunken. Das berichtet der bundesweite Heizspiegel 2015, der von co2online mit Unterstützung des Deutschen Mieterbundes erstellt wurde. Hausbewohner, deren Gebäude mit Heizöl beheizt werden, profitierten zudem noch von deutlich niedrigeren Heizölpreisen (-8,5% Heizkosten im Vergleich zu 2013).
Grafik: Deutscher Mieterbund
Erdgas- und Fernwärmepreise hingegen blieben nahezu konstant (beide -0,5%). Zum Vergleich: Die Heizkosten einer durchschnittlichen 70-Quadratmeter-Wohnung im Mehrfamilienhaus sind im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Je nach Heizungsart sparen die Bewohner im Vergleich zu 2013 im Schnitt 85 Euro (Erdgas), 90 Euro (Fernwärme) oder 155 Euro (Heizöl).
Für 2015 rechnet der Mieterbund mit weitgehend stabilen Heizkosten. Zwar sei der Heizenergieverbrauch in den ersten Monaten dieses Jahres aufgrund der kälteren Witterung im Vergleich zu 2014 um mehr als 10 Prozent gestiegen. Das werde aber durch sinkende Heizenergiepreise weitestgehend ausgeglichen.
August: Importpreise für Rohöl fallen um 42 %
(7. Oktober 2015) Im August 2015 bezog Deutschland rund 7,8 Millionen Tonnen Rohöl aus dem Ausland und damit rund 2,3 % mehr als im Vorjahresmonat, so das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Foto: Harald Pettersen / Statoil
Zudem gaben die Importpreise um 42 % nach. Im bisherigen Jahresverlauf nahmen die Importe sogar um 3,8 % zu und die Preise sanken um 35,3 %. Das korrespondiert auch mit den Heizölpreisen. Diese gaben nach Berechnungen des Fachmagazins Brennstoffspiegel um 45 % auf 5,13 Eurocent je kWh gerechnet von August 2014 auf August 2015 nach.
EnEV und niedrige Ölpreise sorgen für Nachfrageschub
Wärmewende: Brennwerttechnik legt vor allem bei Heizöl zu
(6. Oktober 2015) Im ersten Halbjahr 2015 haben die Heizgerätehersteller bereits rund 4 % mehr Wärmeerzeuger abgesetzt als im Vorjahreszeitraum, so der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).
Foto: ZVSHK
In Folge der gesunkenen Heizölpreise stieg vor allem die Nachfrage nach Öl-basierten Brennwertgeräten. Sie konnten nach einer Umfrage unter den Herstellern im ersten Halbjahr um rund 30 % zulegen. Der Absatz von Gas-Brennwertgeräten nahmen ebenfalls zu, jedoch nur um 4 %. Neben den niedrigen Ölpreisen sorgen neue gesetzliche Verordnungen wie die EnEV und das Effizienzlabeling für Heizgeräte, das am 26. September dieses Jahres in Kraft trat, sorgen für die deutlich gestiegene Nachfrage. Deren Kriterien kölnen nur noch Brennwertgeräte erfüllen (wir berichteten).
Händler beraten zu Heizöl-Qualitäten
(1. Oktober 2015) Fachkompetenz, kundenfreundliche Beratungsleistungen und verständliche Informationen: Das erwarten Heizungsbesitzer heute von ihrem Brennstofflieferanten – vor allem dort, wo die Wärme-Energie vor Ort lagert und regelmäßig nachbestellt werden muss wie beim Heizöl. Mit einer einfachen Tankbefüllung ohne weitergehenden Service können die Versorgungsunternehmen längst keine Stammkunden mehr halten oder gar gewinnen. So sollten die Heizöl-Fahrer in der Lage sein, ihren Kunden bei Bedarf die unterschiedlichen Heizöl-Qualitäten wie schwefelarm, Premium oder Bioheizöl sowie die Verträglichkeit mit den jeweiligen Heizkessel-Varianten zu erläutern. Sie sollten auch etwas zur Wirkungsweise der so genannten Additive sagen können, die seit einigen Jahren den Premiumsorten von Heizöl beigefügt werden.
Das RAL-Gütezeichen der Gütegemeinschaft Energiehandel e.V.
Bei Bau- oder Modernisierungsmaßnahmen kommt ihnen zudem eine wichtige Aufgabe als Ansprechpartner zur künftigen Wärmeversorgung und zur Brennstofflagerung zu. Doch wie erkennt der Bauherr oder Eigentümer, ob ein Energieanbieter und sein Personal über diese anspruchsvolle Bandbreite an Qualifikationen verfügen? Dafür steht das RAL-Gütezeichen Energiehandel. Für das müssen die Mitarbeiter dieses Lieferanten ihre Sachkunde und ihre Beratungskompetenz fortwährend unter Beweis stellen müssen. Alle Versorger, die auf der Internetseite www.guetezeichen-energiehandel.de aufgelistet sind, unterziehen sich hierfür einer umfangreichen Kontrollprozedur durch externe Gutachter.
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