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Archiv: Meldungen im 1. Quartal aus 2015

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Zu den aktuellen Meldungen

Fixpreis auch beim Öl

Fest- oder Garantiepreise in abgestufter Form

Fixpreis auch beim Öl

(26. März 2015) Fest- oder Garantiepreise in abgestufter Form sind bei Strom und Gas Standard, nun greift erstmals ein Heizölhändler dieses Preismodell auf. Unter dem Motto "In zwei Jahren zum Ölpreis von heute heizen" können sich Kunden der Adolf Präg GmbH & Co. KG, Kempten, günstiges Heizöl sichern, auch wenn ihre Tanks schon voll sind. Das Angebot gilt für Bayern, Thüringen und Sachsen. Die Kunden kaufen bei Präg zwischen 2.500 und 30.000 l Heizöl zum aktuellen Marktpreis.

Präg lagert den Vorrat für einen geringen Aufschlag in seinen Tanklagern in Kempten, Augsburg oder Heidenau ein, bis zu zwei Jahre, bei freien Lagerkapazitäten und größeren Mengen auch länger. Von dort lassen sich die Kunden das Öl in Teilmengen nach Bedarf liefern. Schon bei 3.000 l zahle man heute 600 Euro weniger als vor einem Jahr, so das Unternehmen, das neue Produkt mache die Heizkosten über mehrere Jahre planbar. Präg beliefert 40.000 Privat- und Gewerbekunden mit Heizöl, Strom, Gas sowie Holzpellets und ist mit einem Netz von über 100 Tankstellen bundesweit einer der größten mittelständischen Tankstellennetzbetreiber.

Januar: Preise für Rohöl fallen um 45 %

Nach EnergieINFO der BAFA

Januar: Preise für Rohöl fallen um 45 %

(24. März 2015) Deutschland zahlte für die Rohölimporte im Januar 44,9 % weniger als im Vorjahresmonat. Das berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und  Außenkontrolle. Der Preisrückgang kam auch den Ölheizern hierzulande zugute. Nach Angaben des Fachmagazins Brennstoffspiegel fielen die Preise für Heizöl im gleichen Zeitraum um rund 33 %.

Mit 7,8 Mio. Tonnen wurde zudem 0,8 Prozent mehr importiert. Die 5 wichtigsten von insgesamt 26 Lieferländern waren die Russische Föderation (2,4 Millionen Tonnen), Norwegen (1,3 Millionen Tonnen), Großbritannien (0,9 Millionen Tonnen), Aserbaidschan (0,7 Millionen Tonnen) und Kasachstan (0,7 Millionen Tonnen).

Heizöl über 20 % günstiger, Flüssiggas um 47 %

Erzeugerpreise im Februar

Erzeugerpreise im Februar: Heizöl über 20 % günstiger, Flüssiggas um 47 %

(20. März 2015) Heizöl ist bei den Erzeugerpreisen, einem wichtigen Indikator für die Entwicklung der Verbraucherpreise, im Februar um 20,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

Bei Flüssiggas betrug der Rückgang sogar 47,2 %. Erdgas hingegen gab nur um 4,7 % nach. Diese Entwicklung hatte sich schon bei den Inflationszahlen für den Februar angedeutet (wir berichteten). Gegenüber dem Januar 2015 ergibt sich bei Heizöl jedoch eine Teuerung um  6,3 %. Flüssiggas blieb hingegen stabil, während Erdgas erneut nachgab, und zwar um 0,8 %

Heizöl um 22 % günstiger, Flüssiggas um 25 %

Februar-Inflation

Februar-Inflation: Heizöl um 22 % günstiger, Flüssiggas um 25 %

(12. März 2015) Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist es vor allem Mineralölprodukten zu verdanken, dass die Inflation im Februar mit 0,1 % erneut sehr gering ausfiel. Heizöl verbilligte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 22 %, Flüssiggas sogar um 24,9 %. Erdgas sank hingegen nur um 1,3 %, Strom blieb mit einem Minus von nur 0,1 % weitgehend stabil. Gegenüber dem Vormonat Januar 2015 verteuerte sich Heizöl allerdings um 13, 6 %, während Erdgas und Strom keine Veränderung zeigten.

Heizölabsatz 2014 um 15,8 % zurückgegangen

Nach EnergieINFO der BAFA

Heizölabsatz 2014 um 15,8 % zurückgegangen

(3. März 2015) Vermutet wurde es schon lange, nun ist es amtlich: 2014 verbrauchten die deutschen Ölheizer 15,8 % weniger Heizöl, berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Alle anderen Mineralölprodukte hielten sich vergleichsweise stabil.

Im vergangenen Jahr gingen die Ölimporte zudem um gut 3,5 % zurück. Auch der Preis für Rohöl sank um 9,2 %. Davon berichteten auch die deutschen Heizöl-Kunden (wir berichteten).

Öl- und Gasimporte im Januar deutlich günstiger

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes

Öl- und Gasimporte im Januar deutlich günstiger

(2. März 2015) Die Einfuhrpreise waren im Januar 2015 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 4,4 % niedriger als im Januar 2014. Dies war der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahr seit November 2009 (– 5,0 %). Gegenüber Dezember 2014 fielen die Preise um 0,8 %. Den größten Einfluss auf die Gesamtpreisveränderung zum Vorjahr hatte wie auch schon in den Vormonaten die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie. Diese waren im Januar 2015 um 34,6 % niedriger als im Januar 2014. Im Vorjahresvergleich sanken insbesondere die Importpreise für Erdöl (– 47,9 %), aber auch Mineralölerzeugnisse (– 37,5 %) und Erdgas (– 13,6 %) waren gegenüber dem Vorjahr günstiger.  Nach den Erhebungen des Magazins Brennstoffspiegel sanken die Preise für Heizöl binnen Jahresfrist  um 35 % und für Erdgas um 2,9 %.

Im Vergleich zu Dezember 2014 verbilligten sich die Energieimporte um 12,4 %. Dabei sanken die Preise für importiertes Erdöl (– 20,2 %) und Mineralölerzeugnisse (– 13,6 %) deutlich. Erdgas sank lediglich um 3,0 %. Verbraucher mussten in diesem Zeitraum  für Heizöl 16,8 % weniger und für Erdgas 0,4 % weniger zahlen.

Steuer-Aus für den Kesseltausch

Alte Öl- und Gasheizungen

Alte Öl- und Gasheizungen: Steuer-Aus für den Kesseltausch

(27. Februar 2015) Die Große Koalition konnte sich nicht auf eine Umsetzung des am 4. Dezember 2014 beschlossenen Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) verständigen. Insbesondere die steuerliche Förderung eines Austausch alter und ineffizienter Öl- und Gaskessel scheiterte am Veto von CSU-Chef Horst Seehofer. Der bayerische Ministerpräsident wollte im Gegenzug auch die steuerliche Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen von über 300 Euro kippen.

Damit steht die bis zu 25 % der Investitionssumme umfassende steuerliche Förderung des Kesseltauschs, aber auch von Wärmedämmmaßnahmen und weiteren baulichen Vorhaben für energieeffizientere Häuser vor dem Aus. Im Gespräch ist derzeit eine Aufstockung der KfW-Mittel, hier vorrangig Kredite und zum Teil Fördergelder. Diese wurden jedoch schon in der Vergangenheit nicht genügend abgefordert.

Preisverfall bei Mineralölprodukten drücken Erzeuger­preise

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes

Preisverfall bei Mineralölprodukten drücken Erzeuger­preise

(25. Februar 2015)  Die Erzeugerpreise, ein wichtiger Indikator für die künftige Entwicklung der Verbraucherpreise, lagen im Januar 2015 um 2,2 % niedriger als im Januar 2014. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise gegenüber Dezember 2014 um 0,6 %.

Die rückläufige Preisentwicklung bei Energie wirkte sich auch im Januar 2015 besonders stark auf die Entwicklung des Gesamtindex aus. Die Energiepreise waren um 6,3 % niedriger als im Vorjahresmonat, allein gegenüber Dezember 2014 ergab sich ein Preisrückgang um 2,0 %.

Ursächlich hierfür war der starke Preisverfall bei Mineralölerzeugnissen. Diese waren 20,4 % billiger als im Januar 2014 und kosteten damit wieder so viel wie letztmalig im Dezember 2009. Flüssiggas sank dabei um 51,4 %, Heizöl um 34,1 %. Erdgas gab um 18,7 % nach.

Ölpreise könnten wieder deutlich steigen – Heizöl schon jetzt teurer

Total-Chef Patrick Pouyanné rechnet mit steigenden Ölpreisen ab dem Sommer.

Ölpreise könnten wieder deutlich steigen – Heizöl schon jetzt teurer

(23. Februar 2015) Der Total-Chef Patrick Pouyanné rechnet mit steigenden Ölpreisen ab dem Sommer. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte der Konzernlenker, dass seinem und anderen Ölkonzernen derzeit Geld für Investitionen fehle. Das wiederum führe zu einer verminderten Förderung, die wiederum die Preise steigen lasse. Wann dies sei, wollte Pouyanné nicht genau sagen. Doch ab dem Sommer sei dies bereits möglich.

Schon jetzt zeigen sich die Heizölpreise in Deutschland sehr stabil. Seit dem Tiefstand am 14. Januar 2015 mit rund 51 Euro für 100 Liter (bei einer Gesamtliefermenge von 3000 Leitern) stiegen nach Angaben des Portals esyoil die Preise auf derzeit 62 Euro, das sind innerhalb von 5 Wochen gut 18 Prozent. Ein Grund hierfür ist jedoch der derzeit schwache Euro, der die in US-Dollar gehandelten Ölsorten und Mineralölprodukte zusätzlich verteuert.

Januar: Heizöl 30,8 % günstiger als vor einem Jahr

Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes

Januar: Heizöl 30,8 % günstiger als vor einem Jahr

(12. Februar 2015) Die Inflationsrate von -0,4 % im Januar 2015 war nach den aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamtes vor allem auf die weiterhin rückläufige Preisentwicklung bei Mineralölprodukten zurückzuführen. Diese sanken um 19,2 % gegenüber Januar 2014, davon leichtes Heizöl − 30,8 %, Kraftstoffe − 15,4 %.

Den starken Preisrückgängen bei Mineralölprodukten standen vergleichsweise moderate Preisentwicklungen bei anderen Energieprodukten gegenüber, zum Beispiel die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme − 2,1 %; Gas − 1,5 %, Strom + 0,2 %. Energie insgesamt verbilligte sich um 9,0 %. Ohne Berücksichtigung von Energie hätte die Inflationsrate im Januar 2015 bei + 0,8 % gelegen. 

Energie verbilligte sich im Januar 2015 gegenüber dem Vormonat Dezember um 3,2 %. Insbesondere sanken erneut die Preise für Kraftstoffe (− 5,8 %) und leichtes Heizöl (− 12,3 %). Die Preise für andere Energieprodukte gingen ebenfalls zurück – wenn auch nur geringfügig, zum Beispiel Stro − m0,5 % und Gas: − 0,2 %. 

Rohöl: Preisrückgänge landen 2014 fast vollständig bei Heizöl-Kunden

Rohöl-Importpreise gesunken

Rohöl: Preisrückgänge landen 2014 fast vollständig bei Heizöl-Kunden

(6. Februar 2015) Nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) importierte Deutschland 2014 mit 89,3 Millionen Tonnen etwa 1,4 Prozent weniger Rohöl als im Jahr zuvor. Dabei sanken die Importpreise um gut 10 Prozent.

Im gleichen Zeitraum gingen nach Berechnungen des Fachmagazins Brennstoffspiegel die Heizölpreise um 8,5 Prozent zurück. Die Preisrückgänge vom Vorprodukt landeten fast vollständig beim Verbraucher. Die Differenz ergibt sich nach Expertenaussagen aus der Logistik und der Verarbeitung.

Günstiges Heizöl: Mieter könnten sich zu früh gefreut haben

Für Nebenkostenabrechnung der Zeitpunkt des Einkaufs wichtig

Günstiges Heizöl: Mieter könnten sich zu früh gefreut haben

(4. Februar 2015) Die niedrigen Ölpreise ließen bis zum Januar auch die Heizölpreise purzeln. Im Februar deutet sich eine Kehrtwende an und die Preiskurve zeigt nach oben.

Dennoch – viele Ölheizer freuten sich über das zu einem Drittel günstigere Heizöl. Und auch viele Mieter rechnen nun bei der Nebenkostenabrechnung für 2014 mit einer kräftigen Rückzahlung. Doch die könnte deutlich geringer ausfallen als erhofft. Ein Bericht des Darmstädter Echos geht davon aus, dass die Vermieter die tatsächlichen Einkaufskosten für das Heizöl den Nebenkosten zugrunde legen. Wenn dieser schon zum Jahresbeginn 2014 erfolgte, dann dürfte es kaum eine Rückzahlung geben, weil da die Preise noch relativ hoch waren. Der Preisverfall setzte erst zur Jahresmitte ein und betrug, berechnet auf das gesamte Jahr, 8,4 Prozent. Nur die äußerst milde Witterung könnte dann für Abschläge sorgen.

Niedriger Ölpreis entlastet vor allem arme Haushalte

Nach einem Bericht der Tageszeitung Die Welt

Niedriger Ölpreis entlastet vor allem arme Haushalte

(2. Februar 2015) Nach einem Bericht der Tageszeitung Die Welt entlastet der derzeit niedrige Ölpreis vor allem arme Haushalte. Eine Familie mit einem Jahreseinkommen von 12.145 Euro spare demnach rund 360 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Musste die Familie im Januar 2014 noch 103,26 Euro für Heizkosten ausgeben, so seien es im gerade zu Ende gegangenen Monat nur 74,67 Euro. Damit sinke auch der Anteil für Heizkosten am Haushaltsnettoeinkommen von fast sieben auf unter fünf Prozent. Eine wirkliche Entlastung, so der Bericht, bringe dies den Haushalten jedoch nicht, da ein Teil der Einsparungen für die rasant steigenden Stromkosten aufgewendet werden müsste.

Niedrige Mineralölpreise sorgen für Quasi-Deflation und Kauflust

Umfrage des Nürnberger Instituts GfK

Niedrige Mineralölpreise sorgen für Quasi-Deflation und Kauflust

(29. Januar 2015). Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, lag die Inflationsrate im Januar 2015 um – 0.3 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Diese Quasi-Deflation ist vor allem den fallenden Energiekosten, insbesondere bei Mineralölprodukten wie Heizöl, Benzin und Diesel zu verdanken.

Die gesamten Energiekosten gingen gegenüber Januar 2014 um 9 Prozent und gegenüber dem Vormonat Dezember 2014 um 6,6 Prozent zurück. Gleichzeitig sorgen die so freigewordenen finanziellen Mittel bei den Verbrauchern für mehr Kauflust, so eine aktuelle Umfrage des Nürnberger Instituts GfK. Dabei sehen die Forscher das Konsumklima auf den höchsten Stand seit 13 Jahren. Auch hier werden die niedrigen Heizöl- und Spritpreise als hauptursächlich angesehen.

Ölpreise könnten wieder steigen - und damit die Heizölpreise

Nach einem Bericht des Portals Börse online

Ölpreise könnten wieder steigen - und damit die Heizölpreise

(27. Januar 2015) Nach einem Bericht des Portals Börse online hätten die Ölpreise mit derzeit 48 US-Dollar je Fass (das für Europa relevante Brent), 45 Dollar (das für den US-Markt wichtige WTI) und 42 Dollar beim Ölkartell OPEC ihre Tiefstände erreicht. Darauf weist OPEC-Generalsekretär Abdullah Al-Badri hin. Eine Änderung der Förderpolitik schließt er aus. Damit werden weiterhin rund 31 Millionen Barrel pro Tag durch das Kartell auf den Markt gebracht. Die OPEC setzt statt dessen auf steigende Nachfrage, insbesondere durch die guten Konjunkturaussichten in Europa, die letztlich durch die niedrigen Preise bei Rohöl und dem Euro-Verfall befeuert werden.

Zusammen mit dem derzeitigen Tiefstand beim Euro wird es damit wohl kurzfristig zu einem Anstieg der Heizölpreise und anderer Mineralölprodukte hierzulande kommen.

Niedriger Ölpreis macht Nordseeförderung unrentabel

Nach einem Bericht des Handelsblatts

Niedriger Ölpreis macht Nordseeförderung unrentabel

(24. Januar 2015) Der derzeit niedrige Ölpreis macht die Ölförderung in der Nordsee unrentabel. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Handelsblatts. Mit den derzeitigen Preisen von unter 50 US-Dollar je Barrel gerieten immer mehr kleinere Produzenten in eine finanzielle Schieflage. Aber auch der norwegische Branchenprimus Statoil plant, 10 Prozent seiner rund 100.000 Arbeitsplätze abzubauen. Diese gesamte Branche, so der Bericht, denke über weitere Effizienzmaßnahmen nach.

Für Deutschland ist dieser Fakt besonders wichtig, da rund ein Viertel des hierzulande verbrauchten Rohöls aus der Nordsee kommt, vorrangig von britischen und norwegischen Produzenten. Deren Felder haben jedoch ihren maximalen Förderhöhepunkt schon seit langem überschritten. Derzeit liegt, so das Handelsblatt, die Förderung nur noch halb so hoch wie vor 20 Jahren. Zudem sei der Aufwand recht kostenintensiv, weswegen das Nordseeöl letztlich zu teuer bei den derzeitigen Marktpreisen sei.

Analysten: Ölpreise steigen in zweiter Jahreshälfte wieder an

Wer noch Reserven hat, sollte auffüllen, raten Experten.

Analysten: Ölpreise steigen in zweiter Jahreshälfte wieder an

(22. Januar 2015) Die derzeitigen Tiefpreise beim Öl und in deren Folge beim Heizöl hierzulande erfreuen Verbraucher. Wer noch Reserven hat, sollte auffüllen, raten Experten. Dennoch werden die Ölpreise wohl so schnell nicht wieder ansteigen. Die Analysten des Branchendienstes Commerzbank Commodity Research sehen sogar den Tiefpunkt bei den Ölpreisen noch nicht erreicht. Sie rechnen, das die Nordseesorte Brent sogar noch auf 40 US-Dollar ja Fass fallen könnte – von derzeit 48 Dollar. Dann allerdings sehen sie den Boden erreicht, auf den die Preise fallen können. Für dieses Jahr sehen sie einen Gesamtdurchschnittspreis je Fass von 60 Dollar, für 2016 dann wieder 78 Dollar.

Auch zur Dauer der Tiefpreisphase äußern sich die Analysten: „In der zweiten Jahreshälfte 2015 rechnen wir mit einer merklichen Preiserholung. Zum einen dürfte die Nachfrage saisonbedingt spürbar anziehen. Zum anderen wird sich der Anstieg der US-Ölproduktion als Folge des Preisrutschs deutlich abflachen. Denn Investitionen in neue Schieferölbohrlöcher sind bei den gegenwärtigen Preisen nicht mehr rentabel.“ Für Heizölheizer könnte das bedeuten: Falls noch Platz im Tank ist, sollte der demnächst bis spätestens Sommer aufgefüllt werden.

Heizkosten 2014: Mieter sparen bis zu 25 %

Milde Witterung im Jahr 2014

Heizkosten 2014: Mieter sparen bis zu 25 %

(16. Januar 2015) Nach einem Bericht der Tageszeitung Die Welt, die sich auf eine Analyse des Deutschen Mieterbundes stützt, können deutsche Mieter mit um bis zu 25 % niedrigeren Heizungskosten für das vergangene Jahr rechnen. Das liege vor allem an der milden Witterung (wir berichteten). Bei Heizöl sei zudem ein Preisvorteil von gut 10 % hinzugekommen.

Die Analyse schätzt für eine 70 Quadratmeter große ölbeheizte Wohnung 271 Euro weniger an Wärmekosten im Vergleich zu den 1085 Euro, die 2013 fällig waren. Für eine gasbeheizte Wohnung betrage die Einsparung 164 Euro. Hier hätten die Heizkosten 2013 bei  910 Euro gelegen.

Deutsche brauchen 2014 rund 20 % weniger Heizöl

Nach vorläufigen Berechnungen der BAFA

Deutsche brauchen 2014 rund 20 % weniger Heizöl

(14. Januar 2015) Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) importierte Deutschland vom Januar bis November 2014 rund 2,2 Prozent weniger Rohöl. Gleichzeitig sanken die Importkosten um gut 10 Prozent auf 46,2 Mrd. Euro.

Auch eine aktuelle Schätzung des Magazins Brennstoffspiegel geht von einem deutlich niedrigeren Verbrauch an Mineralölprodukten in Deutschland, insbesondere beim Heizöl, aus. Das Fachjournal schätzt in seiner Januarausgabe nach einer Händlerbefragung einen Rückgang von 15 bis 20 Prozent beim Heizöl. Aktuelle Zahlen des BAFA hierfür liegen jedoch noch nicht vor.  Hauptgrund für den starken Rückgang ist sowohl der milde Winter 2013/2014 als auch der warme Herbst sowie Dezember 2014. Obwohl Heizöl so günstig wie zuletzt 2009 ist, rechnet der Brennstoffspiegel nicht mit einer wachsenden Nachfrage, da die Tanks der Verbraucher derzeit gut gefüllt sind.

Ölpreis auf 6-Jahres-Tief

Förderer suchen Ausweg aus Abwärts-Spirale

Ölpreis auf Sechs-Jahres-Tief – Förderer suchen Ausweg aus Abwärts-Spirale

(13. Januar 2015) Nach dem erneuten Rutsch der Ölpreise auf ein Sechs-Jahres-Tief am heutigen Dienstag (Ölsorte Brent unter 46 US-Dollar je Fass) suchen Förderländer, die auf einen hohen Ölpreis angewiesen sind, nach einem Ausweg aus dem weiteren Abwärtssog. Nach einem Bericht des Handelsblattes sucht derzeit Venezuelas Staatschef Maduro OPEC-Mitglieder auf, um sie von einem höheren Ölpreis zu überzeugen, der wohl nur durch eine Drosselung der Produktionsmengen zu erreichen sei. Im November vergangenen Jahres ist solch ein Vorhaben noch auf der OPEC-Tagung in Wien gescheitert.

Mittlerweile mehren sich auch die Anzeichen, dass es mit dem weitern Preisrutsch vorbei sein könnte. In den USA wird die Lage für immer mehr Fracking-Firmen, deren Angebot hauptursächlich für den derzeitigen Preisverfall ist, immer schwieriger.  Verschwinden sie bzw. deren Angebot vom Markt, dürften die Preise sogar kurzfristig wieder ansteigen (mehr dazu hier in einem Beitrag der Welt). Damit dürfte auch die Talfahrt bei den Preisen für Mineralölprodukte wie Heizöl, von denen die Verbraucher derzeit profitieren, vorbei sein.

Inflation bleibt dank günstiger Mineralölpreise sehr niedrig

Nach bisher vorliegenden Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes

Inflation bleibt dank günstiger Mineralölpreise sehr niedrig

(5. Januar 2015) Die Inflationsrate in Deutschland beträgt im Jahresdurchschnitt 2014 gegenüber 2013 voraussichtlich 0,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird die Inflationsrate im Dezember 2014 voraussichtlich 0,2 % betragen. Eine niedrigere Inflationsrate wurde zuletzt im Oktober 2009 mit 0,0 % gemessen. Gegenüber November 2014 verändern sich die Verbraucherpreise voraussichtlich nicht. Wie schon in den Vormonaten sorgten niedrige Haushaltsenergiepreise, hier vor allem Heizöl und Kraftstoffe für die äußerst niedrige Inflation. Sie sanken gegenüber dem Vormonat um 6,6, Prozent.

Öl inflationsbereinigt so günstig wie 1981

Nach Angaben des Mineralölwirtschaftsverband (MWV).

Öl inflationsbereinigt so günstig wie zuletzt 1981

(2. Januar 2015) Im zweiten Halbjahr 2014 sei unter Einrechnung der Inflation Öl in Deutschland so billig wie seit 1981 nicht mehr, so das Handelsblatt unter Berufung auf den Mineralölwirtschaftsverband (MWV). Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete im Durchschnitt des vergangenen Jahres 73,79 Euro und damit real weniger als 1981 mit 79,60 Euro. Zum Jahresende 2014 sei der Preis auf 49 Euro gefallen. Noch niedriger waren die Ölpreise in den späten 80er und in den 90er Jahren. Damals schwankte der Preis real zwischen 20 und 30 Euro.

Die bestätigten Ölreserven seien seit 2000 um 70 Prozent auf 240 Milliarden Tonnen gestiegen. Dies sieht der Verband als einer der Gründe für den derzeitigen Preisverfall. Dieser kommt auch den deutschen Heizölkunden zugute. Zum Jahresbeginn mussten sie jedoch mit leichten Aufschlägen rechnen. Dies lag jedoch am schwachen Euro, der Mineralölprodukte, die international grundsätzlich in US-Dollar gehandelt werden, somit verteuert. Die Zeichen bei den Ölpreisen hingegen weisen weiterhin abwärts.

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aus Q4 2014  aus Q3 2014  aus Q2 2014  aus Q1 2014

aus 2013  2005 bis 2012  bis 2004

letzte Änderung: 25.04.2017